Hertha BSC: Brekalo-Ersatz wackelt vor Kaiserslautern-Duell - Lamprecht mit Sorgen
Hertha: Brekalo-Ersatz wackelt vor Kaiserslautern-Spiel

Hertha BSC vor Kaiserslautern-Duell mit Personalsorgen

Die Vorbereitungen von Hertha BSC auf das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Samstag um 13 Uhr im Berliner Olympiastadion werden von personellen Sorgen überschattet. Über 50.000 Zuschauer werden zum Bundesliga-Kracher erwartet, bei dem die Berliner nach dem Hinspielsieg auf dem Betzenberg (1:0) und dem deutlichen Pokalerfolg (6:1) den dritten Saisonsieg gegen die Pfälzer anstreben.

Brekalo fehlt mit Rotsperre

Ein herber Verlust für Trainer Stefan Leitl ist der Ausfall von Josip Brekalo. Der 27-jährige Kroate, der in den letzten beiden Spielen auf der Spielmacherposition überzeugte, muss nach seiner Roten Karte beim Auswärtsspiel in Dresden eine zweispielige Sperre absitzen. Sein natürlicher Ersatz, der 26-jährige Franzose Michael Cuisance, der wegen Brekalos guter Form zuletzt auf der Bank Platz nehmen musste, kämpft derzeit mit muskulären Problemen und ist für das wichtige Spiel gefährdet.

Stefan Leitl zeigte sich dennoch zuversichtlich: „Wir möchten diese Zehnerposition gerne beibehalten. Mit Maurice Krattenmacher und Jeremy Dudziak hätten wir weitere Alternativen.“ Der 48-jährige Trainer betonte damit, dass er für die wichtige Spielmacherrolle durchaus Ersatzoptionen in seinem Kader sieht.

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Chance für Schuler und Kownacki

Besonders spannend wird die Personalentscheidung im Sturmzentrum. Luca Schuler, der 27-jährige Hertha-Stürmer, hat gegen Kaiserslautern eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen: In den letzten drei Pflichtspielen gegen die Roten Teufel erzielte er insgesamt fünf Tore für die Berliner. Dazu zählen das Siegtor im Hinspiel, zwei Treffer im Pokal und ein Doppelpack in der Vorsaison auf dem Betzenberg.

Trainer Leitl muss sich zwischen Schuler, dem Kaiserslautern-Experten, und Dawid Kownacki entscheiden, der in dieser Saison bereits fünf Tore erzielt hat und in den letzten fünf Spielen als Mittelstürmer im 4-2-3-1-System gesetzt war. „Im besten Fall schießt Luca wieder ein Tor. Der Kampf mit Dawid ist total offen“, kommentierte Leitl die Konkurrenzsituation.

Positive Nachrichten von Eichhorn

Eine erfreuliche Nachricht gibt es dagegen von Kennet Eichhorn. Der 16-jährige Sechser feierte in Dresden nach zehnwöchiger Verletzungspause (Sprunggelenk) sein Comeback als Joker und leitete mit seiner Einwechslung den Siegtreffer ein. Für das Spiel gegen Kaiserslautern rückt der Nachwuchsspieler in die Startelf auf.

Ungewiss bleibt dagegen der Einsatz von Verteidiger Linus Gechter, der mit einem Infekt kämpft. Hertha BSC, aktuell auf Platz sechs der Tabelle, hat aus den letzten fünf Spielen 13 Punkte geholt und liegt nur drei Zähler hinter Hannover (Platz 5) und Darmstadt (Platz 4). Leitl blickt optimistisch nach vorn: „Es wäre schön, wenn wir jetzt noch mal nachlegen könnten. Wir möchten das Maximale aus der Saison herausholen.“

Mit über 50.000 erwarteten Zuschauern im Olympiastadion steht den Berlinern ein packendes Bundesliga-Wochenende bevor, bei dem sie ihre Aufholjagd in der Tabelle fortsetzen wollen – trotz der personellen Herausforderungen auf der Spielmacherposition.

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