Haenni begrüßt Etas Beförderung: Ein Meilenstein für Frauen im Fußball
Haenni zu Eta: Ein Meilenstein für Frauen im Fußball

Haenni begrüßt Etas Beförderung: Ein Meilenstein für Frauen im Fußball

Die CEO von RB Leipzig, Tatjana Haenni, hat die Ernennung von Marie-Louise Eta zur ersten Cheftrainerin in der Fußball-Bundesliga der Männer als bedeutenden Schritt gewürdigt. In einem exklusiven Interview mit der Sport Bild bezeichnete die 59-jährige Schweizerin diese Entwicklung als einen sehr schönen Meilenstein für den Profifußball.

Historische Entscheidung bei Union Berlin

Union Berlin hatte nach der überraschenden Trennung von Trainer Steffen Baumgart am späten Samstagabend Eta zur Interimstrainerin bis zum Saisonende ernannt. Die 34-Jährige soll in den verbleibenden fünf Spielen den Klassenerhalt sichern, wobei die Köpenicker im Endspurt am 24. April noch auf Leipzig treffen werden.

Für Marie-Louise Eta freut es mich, dass der Verein ihr das zutraut, sagte Haenni. Union wird gute Gründe für diese Entscheidung haben, die nichts damit zu tun haben, dass sie eine Frau ist, sondern fachlich sehr gut. Die Leipziger Klubchefin wünschte ihrer Kollegin viel Erfolg, fügte jedoch mit einem Schmunzeln hinzu: Natürlich mit Ausnahme des Spiels kommende Woche in der Red Bull Arena.

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Haennis eigene Pionierrolle

Haenni selbst hatte als erste Frau an der Spitze eines Männer-Bundesligisten ebenfalls Geschichte geschrieben. Anfang des Jahres hatte sie in Leipzig die Nachfolge von Oliver Mintzlaff angetreten und ist seitdem CEO des Bundesligisten. In dieser Rolle war sie im März erstmals bei der Vollversammlung der DFL gewesen.

Vor Ort sei nichts Spezielles passiert, berichtete Haenni, allerdings gebe es insgesamt schon etwas mehr Aufmerksamkeit und Kommentare, weil ich nun mal die erste Frau bin. Ich will bei der Sache bleiben, meinen Job gut machen, betonte die Schweizerin. Darauf konzentriere ich mich, und damit bin ich bisher gut gefahren.

Die CEO von Leipzig ist selbst eine Pionierin, als erste Frau steht die Schweizerin seit Anfang des Jahres an der Spitze eines Männer-Bundesligisten. Ihre Erfahrungen und die aktuelle Entwicklung um Eta zeigen, wie sich die Rolle von Frauen im Profifußball langsam aber stetig verändert.

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