Ex-Gladbacher Ginter schießt Borussia Mönchengladbach in den Abstiegskampf
Ginter schießt Ex-Club Gladbach in Abstiegskampf

Borussia Mönchengladbach in der Krise: Sieglos-Serie setzt sich fort

Die Situation für Borussia Mönchengladbach in der Fußball-Bundesliga spitzt sich dramatisch zu. Das Team von Trainer Eugen Polanski verlor beim SC Freiburg mit 1:2 (0:1) und blieb damit zum siebten Spiel in Folge ohne Sieg. Die Gladbacher rutschen mit nur drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz immer tiefer in den Abstiegskampf. Freiburg hingegen festigte mit dem Heimsieg den siebten Tabellenplatz und setzte seine beeindruckende Heimserie im Jahr 2026 fort.

Ginter trifft gegen seinen früheren Verein

Die Partie entwickelte sich zunächst als eher unspektakuläres Mittelfeldduell, bei dem beide Teams Schwierigkeiten hatten, torgefährlich zu werden. Borussia Mönchengladbach musste auf den gesperrten Kapitän Rocco Reitz verzichten und zeigte sich besonders in der Offensive auffällig harmlos. Die einzige nennenswerte Chance der Gladbacher in der ersten Halbzeit vergab Stürmer Haris Tabakovic.

Die Wende brachte dann der ehemalige Gladbacher Matthias Ginter. In der 38. Minute nutzte der Freiburger Abwehrspieler eine Kopfballverlängerung nach einem Einwurf und köpfte den Ball zum 1:0 ins Tor. Ginter, der jahrelang für Borussia Mönchengladbach gespielt hatte, verzichtete aus Respekt auf ausgiebige Jubelgesten. Mit dieser Führung ging der SC Freiburg in die Halbzeitpause.

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Vergebliche Aufholjagd der Gladbacher

Nach der Pause zeigten sich die Mönchengladbacher zwar aktiver, doch echte Torchancen blieben weiterhin Mangelware. Stattdessen hatte Freiburgs Jan-Niklas Beste die große Möglichkeit zum 2:0, die Gladbachs Torwart Moritz Nicolas mit einer Glanzparade vereitelte.

Selbst ein Dreifachwechsel von Trainer Polanski nach einer Stunde brachte keine spürbare Verbesserung. Zwar drängten die Gladbacher nun verstärkt auf den Ausgleich, doch im Strafraum fehlte es weiter an Durchschlagskraft. In der 74. Minute machte Igor Matanovic dann alles klar: Nach einem schnellen Konter der Freiburger nutzte er einen Abpraller von Torwart Nicolas zum 2:0.

Der Anschlusstreffer von Haris Tabakovic in der 85. Minute nach einem Eckball kam zu spät. Es war zwar der elfte Saisontreffer des Angreifers, doch an der Niederlage änderte er nichts mehr.

Historische Negativserie setzt sich fort

Für Borussia Mönchengladbach setzte sich damit eine fast schon unheimliche Negativserie in Freiburg fort. Zum letzten Mal hatte die Borussia im Jahr 2001 ein Bundesligaspiel in Freiburg gewonnen. Der SC Freiburg hingegen setzte unter Trainer Julian Schuster seine perfekte Heimserie im Jahr 2026 fort und gewann damit jedes Heimspiel des noch jungen Jahres.

Für die Gladbacher wird die Lage nun immer bedrohlicher. Seit Anfang Januar wartet das Team auf einen Ligaerfolg, und der Abstand zur Abstiegszone schmilzt von Spieltag zu Spieltag. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Borussia Mönchengladbach die Trendwende schafft oder weiter in den Abstiegskampf abrutscht.

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