Champions League: Galatasaray trotz schwacher Leistung im Achtelfinale - Presse entsetzt
Galatasaray im Achtelfinale trotz Kritik der Presse

Galatasaray erreicht Achtelfinale trotz enttäuschender Leistung

Galatasaray Istanbul hat sich nach einem aufregenden und chaotischen Spiel gegen Juventus Turin für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Die türkische Mannschaft setzte sich in der Verlängerung durch, doch die Leistung wurde von der heimischen Presse scharf kritisiert. Juventus spielte lange Zeit in Unterzahl, zeigte dabei aber eine beeindruckende Leistung und holte einen 2:5-Rückstand aus dem Hinspiel auf.

Presse in der Türkei reagiert mit Entsetzen

Die türkischen Medien zeigten sich wenig begeistert von der Darbietung ihres Vertreters. Hürriyet beschrieb die Partie als "atemberaubend" und "90 Minuten wie ein Albtraum". Die Zeitung betonte, dass Juventus derzeit nicht in Bestform sei, aber Galatasaray auf diesem Niveau zu spielen, erfordere sehr hohe Fähigkeiten. Die Rote Karte für Kelly in der 47. Minute wurde als möglicher Wendepunkt gesehen, doch Juventus schien trotz Unterzahl stärker zu sein.

Fanatik fasste die Stimmung zusammen: "Das Ergebnis reicht für das Weiterkommen, aber das Spiel war eine Katastrophe." Sözcü kritisierte Trainer Okan Buruk und schrieb, er solle sich den Sieg nicht selbst zuschreiben, es sei Osimhens Geschenk gewesen. Türkiye hob dagegen die historische Leistung von Victor Osimhen hervor, der zum erfolgreichsten ausländischen Torschützen in der Vereinsgeschichte in europäischen Wettbewerben wurde.

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Italienische Presse lobt Juventus trotz Niederlage

In Italien erhielt Juventus trotz des Ausscheidens viel Anerkennung für ihre kämpferische Leistung. Gazzetta dello Sport schrieb: "Wie schmerzhaft! Juventus hatte Hoffnung, brach aber in der Verlängerung ein." Corriere della Sera betonte, dass die Mannschaft ihre Ehre nicht verloren habe, obwohl die Chance auf das Achtelfinale und die damit verbundenen UEFA-Einnahmen vertan wurden.

Tuttosport resümierte: "Das große Spiel reichte nicht aus, um Galatasaray zu eliminieren." Die Zeitung lobte die Schützlinge von Trainer Luciano Spalletti, die 90 Minuten lang besser als der Schiedsrichter, der VAR und Galatasaray gewesen seien. Sky Sport hob hervor, dass Juventus fast das Spiel gedreht hätte, obwohl sie einen Mann weniger auf dem Platz hatten.

Entscheidende Momente und Spielverlauf

Das Spiel entwickelte sich zu einem dramatischen Schauspiel. Juventus, die "Alte Dame", spielte nach der Roten Karte für Kelly lange in Unterzahl, zeigte aber eine starke Leistung und holte den Rückstand aus dem Hinspiel auf. In der Verlängerung entschieden dann zwei Galatasaray-Stars das Spiel: Baris Alper Yilmaz, der als Fluch von Juventus bezeichnet wird, und Victor Osimhen, einer der besten Stürmer der Welt.

Die türkische Presse kritisierte insbesondere die taktischen Entscheidungen von Trainer Okan Buruk, dessen Auswechslungen das Team zurückgeworfen hätten. Dennoch konnte Galatasaray am Ende den Sieg einfahren und sich für die nächste Runde qualifizieren. Die italienischen Medien betonten dagegen den Stolz auf die Leistung ihrer Mannschaft, die trotz der widrigen Umstände alles gegeben habe.

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