Freiburg feiert wichtigen Sieg und verbessert Tabellenposition
Der SC Freiburg hat beflügelt vom historischen Einzug ins Halbfinale der Europa League auch in der Fußball-Bundesliga einen bedeutenden Erfolg gefeiert. Die Breisgauer besiegten am Sonntagnachmittag den Tabellenletzten 1. FC Heidenheim mit 2:1 (1:0) und schoben sich damit in der Tabelle auf den siebten Platz vor. Dieser Rang könnte am Saisonende für die erneute Qualifikation zu einem europäischen Wettbewerb ausreichen.
Treffer von Manzambi und Eggestein entscheiden das Spiel
Dank der Tore von Johan Manzambi in der 24. Minute und Maximilian Eggestein in der 83. Minute nutzte Freiburg geschickt den Patzer der Eintracht Frankfurt aus. Die Hessen hatten am Vortag mit 1:3 gegen RB Leipzig verloren und liegen nun einen Punkt hinter den Breisgauern. Für Heidenheim, das erstmals nach drei Partien ohne Niederlage wieder verlor, war der zwischenzeitliche Ausgleich durch Budu Siwsiwadse in der 59. Minute nicht genug. Ihr Rückstand auf den Relegationsplatz 16 beträgt bei noch vier ausstehenden Spielen sieben Punkte.
Schuster rotiert nach Europa-League-Erfolg
Freiburgs Trainer Julian Schuster hatte nach dem gefeierten Weiterkommen bei Celta Vigo am Donnerstag schnell den Fokus wieder auf die Bundesliga gelenkt. Er betonte, es sei die „Kunst und Qualität, am Sonntag wieder so eine Leistung abzurufen und nicht in den Erfolgen zu verharren“. Angesichts der kräftezehrenden Reise nach Spanien rotierte Schuster gleich auf fünf Positionen. Sein Team brauchte etwas Anlaufzeit, während Heidenheim mutig dagegenhielt und zunächst mehr Ballbesitz hatte.
Doch der Sport-Club blieb geduldig und ging nach einem Konter in Führung: Manzambi zog von links nach innen und sein Rechtsschuss von der Strafraumgrenze wurde unhaltbar abgefälscht. Die Gäste blieben auch danach bemüht, doch in der Offensive fehlte die nötige Durchschlagskraft. Chancen blieben lange aus, bevor Mathias Honsak und Arijon Ibrahimovic kurz vor der Pause doch noch für Gefahr sorgten.
Freiburg kontrolliert die Partie und belohnt sich spät
Freiburg kontrollierte die Begegnung, ohne ans absolute Limit gehen zu müssen. Ein abgefälschter Fernschuss von Vincenzo Grifo landete auf der Latte. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit überließ das Team von Schuster den Gästen zunächst den Ball – und wurde dafür in der 59. Minute bestraft: Der eingewechselte Siwsiwadse schlenzte den Ball zum Ausgleich ins lange Eck.
Von diesem Gegentreffer wachgerüttelt, schaltete Freiburg wieder einen Gang hoch. Nicolas Höfler und Igor Matanovic scheiterten an Keeper Diant Ramaj. Die Gastgeber erarbeiteten sich nun mehr Ballbesitz und belohnten sich in der Schlussphase durch Eggesteins entscheidenden Treffer. Dieser Sieg unterstreicht die Ambitionen des Europa-League-Halbfinalisten, der nun gute Aussichten auf die erneute Europacup-Teilnahme hat.



