Fortuna Düsseldorf vor dem Absturz: Alexander Endes Endspiel-Debüt in Magdeburg
Fünf Partien bleiben Alexander Ende (46), um Fortuna Düsseldorf vor dem Absturz in die 3. Liga zu bewahren. Sein Trainer-Debüt beim Auswärtsspiel in Magdeburg (Samstag, 13 Uhr/Sky) ist dabei direkt ein echtes Endspiel um den Klassenerhalt!
Direkter Abstiegskampf in der 2. Liga
Verliert Ende bei seinem ersten Spiel gegen den 1. FC Magdeburg, überholt der Gegner Fortuna Düsseldorf in der aktuellen Tabelle der 2. Bundesliga. Sollten an diesem Wochenende auch die anderen Mannschaften im Abstiegskampf gewinnen, könnte Fortuna sogar auf den gefährlichen 18. Platz abstürzen. Zwar erscheint dies angesichts der schwierigen Gegner von Eintracht Braunschweig (gegen Hertha BSC), Greuther Fürth (gegen Darmstadt 98) und Preußen Münster (gegen Schalke 04) eher unwahrscheinlich – doch in dieser verrückten und unberechenbaren 2. Liga ist bekanntlich nichts auszuschließen.
Ende: Konzentriert und gelassen vor dem Debüt
Der neue Trainer Alexander Ende macht vor seinem ersten Spiel einen konzentrierten, aber dennoch gelassenen Eindruck: „Ich bin ein Mensch, der sich in stressigen Situationen fokussieren kann. Ich hoffe, dass ich das auch ausstrahle. Die ersten Tage waren sehr intensiv. Wir haben viele Gespräche geführt. Ich habe Lust auf die Aufgabe und eine Mannschaft vorgefunden, die Vollgas gibt.“
Allerdings steht Ende vor einer großen Herausforderung: Acht Spieler fallen verletzt aus, darunter Mittelfeld-Regisseur Florent Muslija (27) nach seinem Kreuzbandriss. Diese Verletzten-Seuche hatte bereits seine Vorgänger Markus Anfang (51) und Daniel Thioune (51) ausgebremst. Doch der neue Trainer bleibt optimistisch: „Ich glaube nicht, dass man erfolgreich ist, wenn man im negativen Denken unterwegs ist. Wir haben die Chance zu zeigen, dass wir da sind. In Magdeburg wird es emotional und laut.“
Leistung zählt mehr als Namen
Für den Erfolg setzt Ende nicht auf bekannte Namen, sondern auf Leistung: „Die besten Spieler werden spielen. Es ist mir egal, ob jemand 200 Bundesligaspiele gespielt hat oder aus der Regionalliga kommt.“ Deshalb steht er auch im engen Austausch mit Klublegende Jens Langeneke (49), der Fortunas zweite Mannschaft in der 4. Liga trainiert. Beide kennen sich gut, haben zusammen den Trainerschein gemacht und verstehen sich ausgezeichnet.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Alexander Ende Fortuna Düsseldorf vor dem Absturz bewahren kann. Das erste Endspiel in Magdeburg könnte dabei wegweisend sein für den weiteren Verlauf des dramatischen Abstiegskampfes in der 2. Bundesliga.



