Emerse Fae wirft DFB-Star mangelndes Fairplay nach WM-Spiel vor
Fae wirft DFB-Star mangelndes Fairplay bei WM vor

Nach dem 2:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste im zweiten WM-Vorrundenspiel hat der ivorische Trainer Emerse Fae harte Vorwürfe gegen DFB-Profi Nathaniel Brown erhoben. Fae warf dem Frankfurter Verteidiger „mangelndes Fairplay“ vor und forderte ihn auf, „bescheiden zu bleiben“.

Die Szene, die für Aufregung sorgte

In der 80. Minute beim Stand von 1:1 verletzte sich der ivorische Rechtsverteidiger Wilfried Singo bei einem Zweikampf mit Brown. Singo spielte den Ball daraufhin ins Aus, um behandelt zu werden. Beim folgenden Einwurf warf Brown den Ball jedoch nicht zu einem ivorischen Spieler zurück, sondern leitete direkt einen deutschen Angriff ein. Dieses Verhalten verärgerte Fae maßlos.

„Ich habe ihm gesagt, er solle bescheiden bleiben“, erklärte Fae nach dem Spiel. „Er hat großartig gespielt und es nicht nötig, schlecht mit uns zu reden, nur, weil er gewinnen will.“ Der Trainer zeigte sich enttäuscht über die mangelnde Fairness: „Ich hätte mir gewünscht, dass sie uns den Ball zurückgeben, als Singo sich verletzt hat. Sie sind eine große Fußballnation, und wir nehmen uns ein Beispiel an ihnen, daher war ich von ihrem mangelnden Fairplay enttäuscht.“

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Ausgangslage für die Elfenbeinküste

Durch die Niederlage muss die Elfenbeinküste um das erstmalige Weiterkommen bei ihrer vierten WM-Teilnahme bangen. Die Chancen stehen jedoch gut: Selbst bei einem Sieg Ecuadors gegen Deutschland am letzten Vorrundenspieltag reicht der Mannschaft bereits ein Unentschieden gegen Curaçao, um den zweiten Gruppenplatz zu sichern, da sie den direkten Vergleich gegen das dann punktgleiche Ecuador gewonnen hat.

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