Dynamo Schwerin erkämpft sich im Nachholspiel einen Punkt bei TeBe Berlin
Im Nachholspiel der Fußball-Oberliga Nordost/Nord hat sich Dynamo Schwerin bei Tennis Borussia Berlin ein 2:2 (1:2) erkämpft. Bereits zum neunten Mal in dieser Saison endete ein Spiel der Schweriner mit einem Unentschieden. Mit nun 27 Punkten belegt das Team Platz zwölf in der Tabelle und liegt damit einen Punkt vor dem ersten Relegationsplatz.
Verwirrung um die Austragung und Zuschauerausschluss
Im Vorfeld des Spiels gab es erhebliche Verwirrungen um die Austragung. TeBe Berlin hatte die Partie zunächst wegen der Sperrung des Mommsenstadions abgesagt. Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) lehnte dies jedoch ab und bestand darauf, dass das Spiel auf der Hans-Rosenthal-Anlage in Berlin ausgetragen wird. Diese Anlage ließ kaum Zuschauer zu, sodass nur Dauerkarteninhaber von TeBe sowie Fans, die im Vorfeld Tickets erworben hatten, zum Spiel zugelassen wurden. Dynamo Schwerin musste somit komplett ohne eigene Anhänger antreten.
Coach Klempkow analysiert die erste Halbzeit
Dynamo-Coach Jano Klempkow fasste die erste Halbzeit wie folgt zusammen: „Die ersten 20 Minuten waren wir super in der Partie. Wir nutzten unser Tempo und gingen verdient in Führung. Mit dem Rückstand legte TeBe die Angst ab und wurde mutiger. Die Berliner gewannen viele Eins-gegen-Eins-Situationen und 50:50-Bälle. Ein durchaus zweifelhafter Elfmeter führte zum Ausgleich. Kurz vor der Pause lagen wir 1:2 hinten. Das war schon hart.“
Spannende zweite Halbzeit mit verpasster Siegchance
Die zweite Halbzeit gehörte dann überwiegend den Gästen aus Schwerin. Mit seinem vierten Saisontor glich Mahdi Mohammadi in der 59. Minute zum 2:2 aus. Dynamo blieb weiter dran und bekam die große Chance auf den Siegtreffer. Nach einem Foul an Mohand Almansori bekam das Team einen Elfmeter zugesprochen. Allerdings scheiterte Kapitän Mario Schilling am Berliner Torwart in der 66. Minute.
Coach Klempkow zeigte sich dennoch zufrieden: „Ich muss meinen Jungs ein Kompliment machen. Auswärts unter der Woche, dann so spät und viele hatten vorher noch gearbeitet, haben sie sich toll reingefightet. Wir haben hochverdient den Ausgleich geschossen. Danach ließen wir leider die klareren Möglichkeiten liegen. Ein Sieg war absolut möglich.“
Nächster Härtetest im MV-Duell
Für Dynamo Schwerin geht es am Sonnabend, den 11. April, um 14 Uhr weiter. Dann steht das Team beim Achten der Tabelle, dem SV Siedenbollentin (33 Punkte), an. Dieses MV-Duell verspricht erneut eine große Herausforderung für die Schweriner.
Die Aufstellung von Dynamo Schwerin: Bergthold – Limprecht, Schilling, Mohammadi (83. Kostik), Wienke – Kazacoks, Osse, Reit (64. Akindele), Almansori – Lokilo (55. Khlan), Dei
Tore: 0:1 Reit (19.), 1:1 Gencel (27./Elfmeter), 2:1 Klawa (44.), 2:2 Mohammadi (59.)



