Dynamo-Coach Stamm: Schweiz-Sehnsucht und Vorbereitungsstart
Dynamo-Coach Stamm: Schweiz-Sehnsucht und Vorbereitung

Thomas Stamm (43) ist zurück in Dresden. Der Trainer von Dynamo Dresden kehrte am Sonntag nach einem vierwöchigen Urlaub zurück und gesteht offen: Die Zeit in der Schweiz hat ihm gutgetan. „Ich habe die Zeit nicht nur genossen, sondern auch gebraucht“, sagte der gebürtige Zürcher.

Sehnsucht nach der Heimat Schweiz

Obwohl Stamm Dresden und Dynamo in den zwei Jahren seit seinem Amtsantritt ins Herz geschlossen hat, gibt er zu: „Das ist einfach Heimat.“ Besonders vermisst er die Freiheit, mit dem Boot den Rhein hochzufahren und sich treiben zu lassen. „Irgendwo anlegen, grillen, Wein und Bier trinken. Und natürlich vor allem die Leute, Familie und Freunde, die man jetzt nicht mehr so oft sieht.“

Statt einer Fernreise tourte er mit seinem kleinen Camper-Bus kreuz und quer durch die Schweiz. Die Berge zogen ihn magisch an: „Abschalten, genießen und das Erreichte sacken lassen. Und dann noch das Matterhorn im Hintergrund, was gibt es schöneres?“ Auch ein Besuch bei seinen Eltern stand auf dem Programm. „Die haben mich ja schon fast nicht mehr gekannt“, scherzte er.

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Unterschied zu Freiburg-Zeiten

In seinen neun Jahren beim SC Freiburg war die Heimreise deutlich einfacher. „Da habe ich eine Stunde bis nach Hause gebraucht. Das ist ein Riesen-Unterschied“, erklärte Stamm. Trotz der Sehnsucht bleibt Dynamo Dresden für ihn mehr als nur eine Trainerstation – es ist eine Mission. „Wenn ich in fünf oder sechs Jahren zurückblicke, wäre es super, wenn ich dann einen Teil dazu beigetragen habe, dass es in Dresden einen stabilen Zweitligisten gibt“, hatte Stamm einst gesagt.

Vorbereitungsstart am Donnerstag

Am Donnerstag um 15 Uhr startet Stamm mit der Mannschaft in die schweißtreibende Vorbereitung auf die neue Zweitliga-Saison – diesmal auf dem Platz von Kreisoberligist TuS Weinböhla. Im Hintergrund bastelt er mit Sportchef Sören Gonther weiter am Kader. Das klare Ziel: Personell so aufgestellt sein, dass man im Gegensatz zur Vorsaison schon ab Spieltag eins konkurrenzfähig ist, um punktetechnisch von Anfang an in ruhiges Fahrwasser zu geraten.

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