Im WM-Newsblog analysieren Peter Ahrens, Nina Golombek, Ella Knigge, Jonas Kraus und Annika Schultz die wichtigsten Erkenntnisse aus Portugals deutlichem Sieg. Cristiano Ronaldo ist noch lange nicht auf dem Altenteil, aber das portugiesische Team hat mehr zu bieten als nur seinen Superstar. Zudem zeigt sich: Weltfußballer Fabio Cannavaro ist noch kein Welttrainer.
Erkenntnis 1: Cristiano Ronaldo ist noch nicht am Ende
Der 38-jährige Stürmer bewies in der Partie, dass er weiterhin auf höchstem Niveau spielen kann. Mit einem Tor und einer Vorlage war er maßgeblich am Erfolg beteiligt. Laut Statistik erzielte er sein 195. Länderspieltor und baute damit seinen Weltrekord aus. „Cristiano zeigt immer wieder, dass man ihn nie abschreiben sollte“, kommentierte ein Experte im Newsblog.
Erkenntnis 2: Portugals Team ist mehr als nur CR7
Neben Ronaldo überzeugten auch andere Spieler wie Bruno Fernandes und Bernardo Silva. Das Team präsentierte sich variabel und torgefährlich. Insgesamt erzielte Portugal fünf Tore bei nur einem Gegentreffer. Die Mannschaftsleistung unterstreicht die Breite des Kaders, die für den weiteren Turnierverlauf entscheidend sein könnte.
Erkenntnis 3: Fabio Cannavaro als Trainer enttäuscht
Der italienische Weltfußballer von 2006 konnte als Trainer nicht überzeugen. Seine Mannschaft zeigte taktische Schwächen und verlor deutlich. Cannavaro selbst gab zu: „Wir haben nicht gut gespielt, die Niederlage ist verdient.“ Fachleute kritisieren, dass ihm die Erfahrung auf der Bank fehle. Das Spiel endete mit 5:1 für Portugal.
Ausblick auf die nächsten Spiele
Portugal steht nun im Achtelfinale und trifft auf einen noch zu bestimmenden Gegner. Die Mannschaft um Ronaldo gilt als einer der Titelfavoriten. Die nächsten Partien werden zeigen, ob die Erkenntnisse aus diesem Spiel Bestand haben.



