Diks fordert mehr Einsatz: „Wir Spieler müssen es besser machen“ nach Pleite in Freiburg
Diks nimmt Mannschaft in Pflicht nach Niederlage in Freiburg

„Wir Spieler müssen es besser machen“: Diks stellt Mannschaft nach Freiburg-Pleite in die Pflicht

Nach seiner Gelbsperre gegen Eintracht Frankfurt (0:3) kehrte Abwehrroutinier Kevin Diks (29) bei der 1:2-Niederlage beim SC Freiburg zurück in die Startelf von Borussia Mönchengladbach. Doch auch der erfahrene Verteidiger, der immerhin 67 Prozent seiner Zweikämpfe gewann, konnte nicht verhindern, dass die Borussia erneut zwei vermeidbare Gegentore kassierte und damit im siebten Spiel in Folge ohne Dreier blieb.

Unglückliche Aktion bei Freiburgs Führungstreffer

Besonders bitter: Bei der Führung der Hausherren war es ausgerechnet Diks selbst, der einen langen Einwurf unglücklich mit dem Kopf auf Ex-Fohlen Matthias Ginter (32) weiterbeförderte. Der ehemalige Gladbacher, der von 2017 bis 2022 für die Borussia spielte, nutzte die Gelegenheit und überwand Torhüter Moritz Nicolas (28) zum ersten Mal.

Diks zu dieser Schlüsselszene: „Wenn ich nicht zum Ball gehe, dann macht das vielleicht ein Spieler aus Freiburg. Ich habe versucht, zu helfen und ein Tor zu verhindern.“ Den gebürtigen Niederländer mit indonesischem Pass ärgerte es sichtlich, dass hinten mal wieder nicht die „Null“ stand.

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Kritik an mangelnder Defensivkonsequenz

Der Verteidiger analysierte die beiden Gegentore deutlich: „Wir verteidigen einfach nicht mit der letzten Konsequenz. Im Strafraum zählt jeder Zentimeter, den man macht. Macht man den nicht, dann kriegt man ein Tor.“ Doch nicht nur defensiv sah Diks Probleme, auch offensiv fehlte den Borussen nach seiner Einschätzung die nötige Gier.

„Wir sind zu harmlos vor dem Tor. Momentan ist es egal, wie man spielt – solange wir scoren. Derzeit ist es nur wichtig, dass wir irgendwie Punkte holen“, so der 29-Jährige weiter.

Verantwortung bei den Spielern, nicht beim Trainer

Auf die Frage, ob die Mannschaft von Gladbach-Trainer Eugen Polanski (39) gut auf die Bundesliga-Partie in Freiburg vorbereitet wurde, stellte Diks klar: „Es ist eine Mischung aus vielen Dingen. Ich verstehe, worauf die Frage abzielt. Man sieht es aber auch bei großen Mannschaften, dass es nicht immer der Trainer ist. Der Plan ist da, wir als Spieler müssen es besser machen.“

Der Abwehrspieler betonte, dass er persönlich nicht auf die Tabelle schaue, sondern sich auf das nächste Spiel konzentriere: „Ich selbst schaue jetzt nicht auf die Tabelle. Ich schaue auf das Spiel, das wir am nächsten Wochenende haben. Auch wenn es jetzt hart ist, müssen wir uns jetzt auf die nächste Woche konzentrieren. Es ist nicht gut, jedes Mal zu verlieren.“

Die deutlichen Worte des Routiniers zeigen, dass in der Gladbacher Mannschaft nach der nächsten Enttäuschung in Freiburg dringend eine Leistungssteigerung notwendig ist. Mit sieben Spielen ohne Dreier in Folge befindet sich Borussia Mönchengladbach in einer ernsthaften sportlichen Krise, die nur durch verbessertes Engagement aller Beteiligten überwunden werden kann.

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