Darts-Zoff eskaliert: Littler legt im Streit mit van Veen nach - Rotterdam wartet
Darts-Zoff eskaliert: Littler legt nach - Rotterdam wartet

Darts-Zoff eskaliert weiter: Littler legt im Streit mit van Veen nach

Die Spannung zwischen Darts-Weltmeister Luke Littler und Vize-Champion Gian van Veen brodelt weiter gewaltig. Nach dem aufsehenerregenden Vorfall beim Premier-League-Spieltag in Manchester, bei dem die beiden Youngster auf der Bühne sichtlich aneinander gerieten, hat Littler nun neue Details über den Zoff preisgegeben und seinem niederländischen Rivalen schwere Vorwürfe gemacht.

Eiszeit zwischen den Darts-Stars

„Gian und ich haben seitdem nicht wieder miteinander gesprochen“, verriet der 19-jährige Engländer in einem exklusiven Interview mit Online Darts. Zwar werde sich diese Situation in Zukunft wieder ändern müssen, doch aktuell herrsche zwischen den beiden Top-Spielern eisige Stimmung. Littler räumte dabei mit einem hartnäckigen Gerücht auf: „Es gab zwei Trainingsräume: Vier Spieler im einen, vier im anderen“, erklärte der Weltranglistenerste und betonte, dass die getrennten Trainingsorte nicht absichtlich gewählt worden seien.

Littlers Vorwürfe: „Kein Grund für das Anstarren“

Obwohl Littler meinte, „jeder sollte es jetzt vergessen“, trugen seine weiteren Ausführungen kaum zur Deeskalation bei. Der Weltmeister schilderte seine Sicht des Vorfalls in Manchester und legte sogar noch einmal kräftig nach: „Es gab keinen Grund für Gian, sich umzudrehen und mich anzustarren. Er hatte noch einen Dart in der Hand.“ Beim Heimspiel von Littler in Manchester hatte van Veen im entscheidenden Leg einen Matchdart verpasst, woraufhin Littler das Publikum mit ausladenden Gesten animierte.

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Die Eskalation auf der Bühne

Als van Veen daraufhin kurz pausierte und Littler direkt ansah, verlor der Engländer völlig die Fassung und bedachte seinen Gegner mit einer weinerlichen Baby-Geste. Am Ende gewann van Veen das Match dennoch knapp mit 6:5. Littler erklärte seine wilden Gesten nach dem überstandenen Matchdart damit, dass er lediglich seinem eigenen Anhang neben der Bühne Entschlossenheit signalisieren wollte – die gesamte Halle in Manchester sei dann mit eingestiegen.

Neue Enthüllungen: Pfeile auf dem Tisch

Der Engländer warf ein weiteres brisantes Detail in den Raum, das angeblich von den TV-Kameras nicht erfasst wurde: Als Littler zurück an die Scheibe trat, um seinerseits weiterzuspielen, habe van Veen seine Pfeile demonstrativ auf den Tisch gelegt. Im Darts ist dies oft ein deutliches Zeichen des Aufgebens oder der Resignation. „Das sieht niemand“, beschwerte sich Littler sichtlich verärgert. „Ich hoffe, das geht raus an die Leute: Dass er eigentlich derjenige ist, der seinen Job nicht gemacht hat in Sachen respektvolles Verhalten.“

Erstmalige Respektlosigkeit

Es sei das erste Mal in seiner Karriere gewesen, dass jemand „vor seinem Gesicht die Pfeile niedergelegt“ habe, betonte der Weltmeister. Van Veen hätte seiner Meinung nach „einfach einen Schritt zurückgehen, auf den Boden schauen und seinen letzten Dart werfen sollen“, statt den Blickkontakt zu suchen und damit die Situation weiter anzuheizen.

Vorschau auf Rotterdam: Das nächste Kapitel

Die Spannung zwischen den beiden Streithähnen dürfte am Donnerstag nicht abnehmen, wenn Littler am zwölften Spieltag der Premier League Darts in Rotterdam auf die Bühne muss – im Heimatland seines Rivalen van Veen. Dort erwarte er „das Schlimmste“ von den niederländischen Fans, gab Littler unumwunden zu. Sollten beide ihr erstes Spiel an diesem Abend gewinnen, würden van Veen und Littler im Halbfinale direkt aufeinandertreffen.

Dies könnte das nächste explosive Kapitel einer Geschichte sein, die noch lange nicht zu Ende erzählt ist – auch wenn Littler das Drama gerne schon hinter sich lassen würde. Die Darts-Welt blickt gespannt nach Rotterdam, wo sich zeigen wird, ob die Eiszeit zwischen den beiden Top-Spielern andauert oder ob auf der Bühne erneut Funken fliegen werden.

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