Das 1:7 gegen Deutschland ist abgehakt, die Vorfreude auf das zweite WM-Spiel in der Geschichte von Curaçao groß. Gegen Ecuador soll es etwas weniger deutlich werden.
Advocaat erwartet schwere Aufgabe
Nach dem klaren 1:7 beim WM-Debüt gegen Deutschland hofft Fußball-Zwerg Curaçao im zweiten Gruppenspiel gegen Ecuador auf ein positiveres Ergebnis. „Ecuador hat eine bessere Mannschaft als Curaçao. Aber das heißt nicht, dass sie es leicht haben werden“, sagte Trainer Dick Advocaat vor der Partie in Kansas City am Sonntag (2.00 Uhr MEZ).
Allerdings weiß der mit 78 Jahren älteste Trainer des Turniers, wie schwer es für seine international unerfahrene Mannschaft wird, eine Überraschung zu landen. „Es wird wieder ein sehr schweres Match. Ecuador hat eine sehr komplette Mannschaft. Man muss nur gucken, wo die Spieler alle unter Vertrag stehen. Da müssen wir schon einen sehr guten Tag haben“, sagte Advocaat. „Wir müssen so lange wie möglich im Spiel bleiben.“
Curaçao als kleinster WM-Teilnehmer
Curaçao hat sich als bislang kleinstes Land der WM-Geschichte für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert. Gegen Deutschland war der Underdog völlig ohne Chance. Advocaat war dennoch stolz auf seine Spieler. „Wir haben gegen eine große Mannschaft gespielt, da kann so ein Ergebnis schon einmal passieren.“
Die Mannschaft von der Karibikinsel will nun gegen Ecuador zeigen, dass sie mehr zu bieten hat als nur eine deutliche Niederlage. Mit Kampfgeist und taktischer Disziplin soll der Favorit gefordert werden. Die Hoffnung ruht auf einer starken Defensive und schnellen Kontern.



