Herthas Cuisance kehrt zurück: Kann der Spielmacher aus dem Winterschlaf erwachen?
Cuisance kehrt zurück: Erwacht Herthas Spielmacher?

Zurück in der Startelf: Erwacht Herthas Cuisance aus dem Winterschlaf?

Hertha BSC will nach der 0:1-Heimpleite gegen Kaiserslautern dringend zurück in die Erfolgsspur finden. Für das wichtige Auswärtsspiel in Braunschweig am Sonntag setzt Trainer Stefan Leitl (48) auf einen bewährten Spielmacher: Michael Cuisance (26) kehrt nach seiner muskulären Oberschenkelverletzung zurück in die Startformation.

Chance durch Brekalos Sperre

Dass Cuisance diese Gelegenheit erhält, liegt maßgeblich an der aktuellen Situation von Josip Brekalo (27). Der kroatische Mittelfeldspieler muss noch eines von zwei Spielen nach seiner Roten Karte absitzen. Brekalo hatte Cuisance beim letzten Auswärtsspiel in Dresden (1:0) auf die Ersatzbank verdrängt, bevor er selbst vom Platz flog.

Lange Zeit galt Mittelfeld-Chef Cuisance als unantastbarer Stammspieler bei Hertha BSC, doch in den vergangenen Monaten schwächelte der Franzose enorm. Seit über vier Monaten bleibt der Spielmacher ohne jeden Scorerpunkt – eine Durststrecke, die dringend beendet werden muss.

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Starker Start, schwache Rückrunde

In der Hinrunde zeigte Michael Cuisance noch überzeugende Offensivleistungen. Er erzielte zwei Tore selbst und bereitete vier weitere Treffer vor. Nur Kapitän Fabian Reese (28) war bis zur Winterpause an mehr Hertha-Toren beteiligt als der französische Spielmacher.

Doch diese Offensivproduktion ließ Cuisance in der Weihnachtspause zurück. In zehn Rückrundenspielen blieb er in 674 Minuten Einsatzzeit komplett ohne Torerfolg oder Torvorlage. Letztmals war der Mittelfeldspieler am 12. Dezember 2025 beim 3:3 in Fürth an zwei Toren durch Vorlagen beteiligt – das war am 16. Spieltag vor gut vier Monaten.

Probleme im Zweikampfverhalten

Der Einbruch betrifft nicht nur die Offensivstatistik. Auch im Zweikampfverhalten zeigt Cuisance deutliche Schwächen. In der Hinrunde gewann der Spielmacher noch 46,6 Prozent seiner Duelle – ein solider Wert für seine Position. In der Rückrunde sank diese Quote jedoch auf nur noch 36,7 Prozent.

Damit gehört der eigentlich für seine Technik bekannte Mittelfeldspieler aktuell zu den schwächsten Duellspielern der gesamten Liga. Eine Entwicklung, die sowohl Cuisance selbst als auch Trainer Stefan Leitl Sorgen bereiten muss.

Druck durch Brekalos Rückkehr

An guten Tagen gilt Michael Cuisance als kreatives Genie, das Spiele im Alleingang entscheiden kann. An schlechten Tagen verschwindet er jedoch häufig komplett aus dem Spielgeschehen, was Herthas gesamtes Offensivspiel lahmlegt.

Der Druck auf den 26-Jährigen ist enorm, denn in nur einer Woche kehrt Josip Brekalo nach seiner Rotsperre zurück. Bereits zum Heimspiel gegen Kiel am 25. April (13 Uhr) steht der Kroate wieder zur Verfügung und könnte Cuisance erneut auf die Ersatzbank verdrängen.

Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Michael Cuisance aus seinem Winterschlaf erwacht und wieder zur alten Stärke findet. Für Hertha BSC ist die Rückkehr des Spielmachers in die Startelf eine wichtige Weichenstellung im Saisonendspurt.

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