Hansa-Coach Brinkmann fordert mehr Effektivität von Stürmer Lebeau
Brinkmann fordert mehr Effektivität von Lebeau

Hansa-Coach Brinkmann mit deutlicher Ansage an Lebeau

Der Trainer des FC Hansa Rostock, Daniel Brinkmann, hat eine klare Botschaft an seinen Angreifer Adrien Lebeau gerichtet. Der 40-jährige Coach fordert vom 26-jährigen Franzosen deutlich mehr Effektivität und Durchschlagskraft im Spiel der Zweiten Bundesliga.

Bank statt Platz: Lebeau aktuell außen vor

In den vier Rückrundenspielen der laufenden Saison stand Adrien Lebeau keine einzige Minute auf dem Platz. Dreimal in Folge gehörte er zuletzt nicht einmal zum Spieltagskader von Hansa Rostock. Trainer Brinkmann setzt im offensiven Mittelfeld stattdessen auf Cedric Harenbrock und Benno Dietze.

Der Grund für diese Entscheidung ist für Brinkmann eindeutig: „Beide laufen mehr, liefern bessere Statistiken und haben mehr Scorerpunkte“, erklärt der Coach. Die Zahlen sprechen tatsächlich eine deutliche Sprache: In der aktuellen Spielzeit kommt Lebeau bei 193 Minuten Einsatzzeit noch ohne Tor und Vorlage daher. Im Vergleich dazu steht Harenbrock bei zwei Toren und fünf Vorlagen, während Dietze ein Tor erzielte und drei Vorlagen gab.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Verletzung als wichtiger Faktor

Brinkmann zeigt zwar Verständnis für die schwierige Situation seines Spielers, macht aber gleichzeitig deutlich, dass dies keine Ausrede sein darf. „Man darf nicht vergessen, dass Lebeau lange verletzt war“, räumt der Trainer ein. Wegen einer Knöchelverletzung im August fehlte der Rechtsfuß ganze vier Monate.

Trotz dieser erschwerten Bedingungen erwartet der Hansa-Coach mehr von seinem Offensivspieler. „Ich schätze ihn sehr. Zur Wahrheit gehört schon dazu, wenn wir von den Top-Zehnern der Liga reden, dass die bei 36, 37, 38 Spielen meistens 30 Scorerpunkte haben“, so Brinkmann. Letzte Saison kam Lebeau in 36 Partien auf fünf Treffer und acht Vorlagen – damit war er zwar bester Hansa-Scorer, erreichte aber nicht den Maßstab, den sein Trainer anlegt.

Direkte Gespräche und klare Erwartungen

Der Trainer sucht das direkte Gespräch mit seinem Spieler und hat klare Vorstellungen formuliert. „Ich habe ihm genau skizziert, in welchen Räumen ich ihn haben möchte. Ich habe ihm auch ehrlich gesagt, dass ich mehr fordere“, erklärt Brinkmann. Die mangelnde Effektivität sei der Hauptgrund, warum es aktuell keinen Weg an der Bank vorbei gebe.

Dennoch gibt es einen Hoffnungsschimmer für den französischen Angreifer. Brinkmann ist überzeugt, dass Lebeau bis zum Saisonende wieder eine wichtige Rolle spielen kann: „Ich bin mir sicher, dass er noch eine gute und wichtige Rolle für uns spielen wird“. Ein Comeback im anstehenden Spitzenspiel gegen Osnabrück am Samstag scheint jedoch vorerst ausgeschlossen.

Die Situation zeigt deutlich, dass im Profifußball die Leistungsdaten entscheidend sind. Auch nach langen Verletzungspausen müssen Spieler schnell wieder ihre volle Effektivität abrufen, um sich im Kader behaupten zu können. Für Adrien Lebeau bedeutet dies: Er muss die Kritik seines Trainers als Motivation nutzen und in den verbleibenden Spielen der Saison überzeugen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration