Die türkische Nationalmannschaft hat bei der Weltmeisterschaft eine herbe Enttäuschung erlebt. Bereits nach gut einer Minute kassierte das Team von Trainer Vincenzo Montella das schnellste Tor des Turniers und musste damit die Hoffnungen auf ein Weiterkommen begraben. Der Gegner nutzte eine Unachtsamkeit in der türkischen Abwehr eiskalt aus und traf zur frühen Führung. Für die Türkei war dies der Todesstoß, denn sie konnten sich von diesem frühen Schock nicht mehr erholen.
Früher Rückstand als Spielentscheider
Der Traum von der K.o.-Runde war für die Türkei bereits nach 90 Sekunden geplatzt. Der Gegner startete einen schnellen Angriff über die rechte Seite, die Flanke landete genau im Strafraum, und der Stürmer musste nur noch den Fuß hinhalten. Die türkische Defensive war völlig überrumpelt und kam zu spät. Torhüter Mert Günok hatte keine Chance. Dieser frühe Rückstand war ein schwerer Schlag für das Team, das sich viel vorgenommen hatte.
Keine Reaktion mehr möglich
Obwohl die Türkei in der Folge versuchte, das Spiel zu drehen, fehlte die nötige Durchschlagskraft. Die Mannschaft wirkte verunsichert und fand kein Mittel gegen die kompakte Defensive des Gegners. Am Ende stand eine verdiente Niederlage, die das Aus in der Gruppenphase besiegelte. Die türkischen Fans waren fassungslos, hatten sie doch mit einem anderen Verlauf gerechnet.
Für die Türkei ist dies eine herbe Enttäuschung, nachdem man sich zuvor mit guten Leistungen für die WM qualifiziert hatte. Nun heißt es, die Lehren aus diesem Turnier zu ziehen und in die Zukunft zu blicken. Die Mannschaft um Kapitän Hakan Çalhanoğlu muss sich nun auf die nächsten Qualifikationsspiele konzentrieren.



