BILD-Reporterin erlebte neue Union-Trainerin: Diese Frau geht richtig ab!
BILD-Reporterin erlebte neue Union-Trainerin: Diese Frau geht ab!

BILD-Reporterin erlebte neue Union-Trainerin: Diese Frau geht richtig ab!

Temperamentvoll und energisch: Marie-Louise Eta (34) ist die neue Cheftrainerin von Union Berlin. Die BILD-Reporterin Alina Goldapp erlebte sie bereits vor einem Monat live an der Seitenlinie der U19-Mannschaft und beschreibt ihre präsente und kompromisslose Art.

Laut, präsent und kompromisslos

Noch vor einem Monat beobachtete die Reporterin Eta beim U19-Spiel zwischen Union Berlin und dem 1. FC Nürnberg im Käthe-Tucholla-Stadion. Obwohl sie eigentlich den jungen Spieler Linus Güther (16) im Blick hatte, wanderte ihr Blick immer wieder zur Seitenlinie. Dort stand Marie-Louise Eta, 1,65 Meter geballte Energie, die das Spiel intensiv begleitete.

„Wieso pfeift ihr jetzt jeden Scheiß, bleibt doch mal bei einer Linie, meine Fresse!“ Dieser Satz brachte Eta im U19-Spiel die Gelbe Karte ein und hinterließ bei der Reporterin einen klaren Eindruck. Eta kommentierte Szenen, hinterfragte Schiedsrichterentscheidungen und griff ein, wenn ihr etwas nicht passte – nicht leise oder vorsichtig, sondern deutlich und manchmal sogar ein Stück beleidigend.

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Ein mutiger Schritt für Union Berlin

Die Ernennung von Marie-Louise Eta zur Cheftrainerin der Bundesliga-Mannschaft kam für die Reporterin überraschend, aber nicht unerwartet. Schon damals war ihr klar: Wenn irgendwann eine Frau diesen Schritt geht, dann sie. Union Berlin stellt nach der Entlassung von Steffen Baumgart die erste Cheftrainerin der Bundesliga ein – ein mutiger und historischer Schritt.

Oliver Kahn sagte einmal: „Eier, wir brauchen Eier.“ Diese hat Eta, und auch Union Berlin zeigt mit dieser Entscheidung Mut. Die Reporterin betont, dass Eta sich nicht wegduckt, Verantwortung übernimmt, Raum einnimmt und sich behauptet – ganz selbstverständlich.

Persönlicher Eindruck und Zukunft

Der persönliche Eindruck der Reporterin bleibt positiv: Da war jemand, der Präsenz und Energie ausstrahlte. Mit ihrer direkten Art und ihrem Engagement könnte Eta genau das sein, was Union Berlin nach der enttäuschenden Niederlage gegen Heidenheim braucht. Die Zukunft wird zeigen, ob diese Entscheidung den gewünschten Erfolg bringt, aber eines ist sicher: Marie-Louise Eta geht mit vollem Einsatz an die Aufgabe.

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