Bayern München lernt aus Zittersieg und blickt heiß auf BVB-Gipfeltreffen
Bayern lernt aus Zittersieg - heiß auf BVB-Duell

Bayern München zieht Lehren aus nervenaufreibendem Sieg gegen Frankfurt

Der FC Bayern München hat in der Bundesliga einen wichtigen, wenn auch äußerst nervenaufreibenden Dreier gegen Eintracht Frankfurt eingefahren. Mit einem 3:2 (2:0) sicherte sich der Rekordmeister am Samstagabend drei Punkte, musste dabei aber in der Schlussphase eine klare Führung noch einmal stark gefährden lassen. Dieser Zittersieg lieferte reichlich Diskussionsstoff im Bayern-Lager, gerade im Hinblick auf das anstehende Spitzenspiel.

Kane trifft doppelt, doch Schlussphase sorgt für Unruhe

Die Tore für die Münchner erzielte Stürmerstar Harry Kane, der mit einem Doppelpack die frühe Führung besorgte. Die Bayern schienen das Spiel lange Zeit sicher unter Kontrolle zu haben, bis in den letzten Minuten die Konzentration nachließ. Ein von Kane verschuldeter Elfmeter und ein schwerer Patzer in der eigenen Defensive ermöglichten der Eintracht noch den Anschluss zum 2:3 und sorgten für unerwünschte Spannung bis zum Schlusspfiff.

Eberl und Kompany sehen positive und negative Aspekte

Sportvorstand Max Eberl zeigte sich nach dem Spiel einerseits erleichtert über die drei Punkte, gab aber auch zu, dass solche Zittermomente nicht gewünscht seien. "Das gehört zur Bundesliga dazu und kann auch wieder dafür sensibilisieren, dass eben nichts vorbei ist", so Eberl. Er betonte jedoch die gute Ausgangslage für das kommende Topspiel bei Borussia Dortmund, bei dem die Bayern mit einem acht Punkte großen Vorsprung auf den ersten Verfolger antreten werden.

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Trainer Vincent Kompany zog ebenfalls eine gemischte Bilanz. Einerseits kritisierte er die nachlassende Konzentration, andererseits lobte er den Charakter der Mannschaft, das Spiel trotz der Widrigkeiten über die Linie gebracht zu haben. "Es zeigt auch Charakter, das Spiel trotzdem über die Linie zu bringen", sagte der Belgier. Seine Vorfreude auf das Duell mit dem BVB ist ungebrochen: "Wir sind heiß drauf".

Musiala fordert hundertprozentigen Fokus für die Ziele

Nationalspieler Jamal Musiala äußerte sich selbstkritisch zu den Fehlern in der Schlussphase. Der Mittelfeldspieler betonte, dass die Mannschaft aus solchen Momenten lernen müsse. "Für unsere Ziele können wir so Momente nicht haben", sagte Musiala im Interview mit Sky. "Wir müssen unsere Energie, unseren Fokus immer bei hundert Prozent halten." Diese Einstellung werde auch für das anstehende Gipfeltreffen bei Borussia Dortmund am kommenden Wochenende von entscheidender Bedeutung sein.

Insgesamt hinterlässt der Sieg gegen Frankfurt beim FC Bayern ein zwiespältiges Gefühl. Einerseits wurden drei wichtige Punkte im Titelrennen gesichert und die Tabellenführung ausgebaut. Andererseits offenbarten die letzten Spielminuten Schwächen, die im Duell mit dem direkten Verfolger Borussia Dortmund fatale Folgen haben könnten. Die Münchner haben nun einige Tage Zeit, die Lehren aus diesem Spiel zu ziehen und sich optimal auf das Topspiel vorzubereiten.

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