Kurzfristige Absage sorgt für Frust bei Bayern-Anhängern
Eine geplante Auswärtsreise endete für zahlreiche Fans der FC Bayern Frauen in einem großen Ärgernis. Das für Montag angesetzte Bundesliga-Spiel bei Werder Bremen wurde weniger als eine Stunde vor dem geplanten Anpfiff kurzfristig abgesagt. Die Platzkommission und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erklärten das Spielfeld nahe des Weserstadions aufgrund von Schnee- und Eisglätte für unbespielbar.
Fans bleiben auf Kosten sitzen
Besonders hart traf die Entscheidung die weit angereisten Bayern-Anhänger, die teilweise bereits vor Ort in Bremen waren. Patrick Guse (29) vom Fanclub Red Ladies 22 äußerte sich enttäuscht: „Die Gesundheit der Spielerinnen hat natürlich oberste Priorität und ich bin sicher, dass die Verantwortlichen alles versucht haben. Aber eine so kurzfristige Absage ist für uns extrem bitter!“
Guse erklärte weiter: „Wir verlieren dadurch nicht nur viel Zeit, sondern bleiben auch auf den Kosten für Zug, Flugzeug oder Auto und für Hotelübernachtungen sitzen. Wegen der späten Absage bin ich nach einer langen Heimreise erst am Dienstagmorgen wieder in München angekommen – ohne ein Spiel gesehen zu haben.“
Spielerin zeigt Mitgefühl
Einen kleinen Trost gab es für die enttäuschten Fans von Mittelfeldspielerin Pernille Harder (33). Die dänische Nationalspielerin postete in ihrer Instagram-Story eine mitfühlende Botschaft: „Mir tut es sehr leid für die Fans, die heute den ganzen Weg nach Bremen gereist sind, nur um dann zu erfahren, dass das Spiel abgesagt wurde. Wir schätzen euch alle so sehr und hätten uns gewünscht, dass die Bedingungen besser gewesen wären oder das Spiel früher abgesagt worden wäre.“
Tickets behalten Gültigkeit
Wie der FC Bayern München direkt nach der Spielabsage mitteilte, behalten bereits gekaufte Tickets ihre Gültigkeit für den noch nicht festgelegten Nachholtermin. Fans, die den Ersatztermin nicht wahrnehmen können, erhalten eine Rückerstattung des Ticketpreises. Die Vereinsverantwortlichen betonten, dass Sicherheitsaspekte bei der Entscheidung im Vordergrund standen, zeigten aber Verständnis für die Enttäuschung der Anhänger.
Die kurzfristige Absage wirft Fragen nach verbesserten Kommunikationswegen bei solchen Wetterlagen auf. Viele Fans fordern künftig frühere Entscheidungen, um unnötige Reisen und Kosten zu vermeiden. Der Deutsche Fußball-Bund und die Vereine müssen nun Lösungen finden, wie bei ähnlichen Situationen in Zukunft besser reagiert werden kann.



