Arbeloa unter Druck: Real Madrids Trainer nach Champions-League-Aus in der Kritik
Arbeloa unter Druck nach Real Madrids Champions-League-Aus

Real Madrids Trainer Arbeloa nach Champions-League-Aus unter massivem Druck

Die Stimmung bei Real Madrid ist nach dem Ausscheiden aus der Champions League gedrückt. Trainer Álvaro Arbeloa steht nach der 3:4-Niederlage im Rückspiel beim FC Bayern München erheblich in der Kritik. Der 43-Jährige, der erst im Januar das Amt von Xabi Alonso übernommen hat, muss sich bereits nach wenigen Monaten Fragen zu seiner Zukunft bei den Königlichen gefallen lassen.

Ein ehrenvoller Abschied mit bitterem Nachgeschmack

Zwar schrieb die Zeitung AS von einem „ehrenvollen Abschied in München“, doch das frühe Aus im Viertelfinale der Königsklasse wiegt schwer. Real Madrid war zuvor bereits im Pokal an einem Zweitligisten gescheitert, und auch in der spanischen Meisterschaft ist der Rückstand zum FC Barcelona wohl schon zu groß, um noch aufzuholen. Arbeloas Vertrag läuft dem Vernehmen nach bis Sommer 2027, doch der Druck auf den Trainer ist enorm.

„Daran denke ich in diesem Moment überhaupt nicht. Das ist die Entscheidung des Vereins“, sagte Arbeloa nach dem emotionalen Rückspiel in München. Der Trainer betonte seine Loyalität: „Ich werde mit allen Entscheidungen des Vereins umgehen. Natürlich schmerzt es, es schmerzt Real Madrid. Es geht jetzt aber nicht um mich und meine Zukunft. Ich habe immer alles getan.“

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Schiedsrichterentscheidungen als Zündstoff

Besonders umstrittene Schiedsrichterentscheidungen belasteten die Stimmung nach dem Spiel. Arbeloa kritisierte Schiedsrichter Slavko Vincic aus Slowenien scharf: „Diesen Platzverweis versteht keiner. Wir haben Ungerechtigkeit erfahren. Das ist schade, weil wir alles reingeworfen haben.“ In der 86. Minute hatte Eduardo Camavinga Gelb-Rot gesehen, was die Wende zugunsten der Bayern einleitete.

Die spanische Sportzeitung Marca titelte entsprechend: „Welch eine Ungerechtigkeit! Das Spiel war spektakulär, und es ist schade, dass es vor allem wegen der Roten Karte für Camavinga in Erinnerung bleiben wird.“ Auch Verteidiger Antonio Rüdiger zeigte sich erbost und meinte gegenüber Reportern nur knapp: „Ihr habt’s ja selber gesehen. Es ist besser, wenn ich nicht rede.“

Verantwortung übernehmen und nach vorne blicken

Arbeloa nahm die Verantwortung für das Ausscheiden auf sich: „Natürlich nehme ich dafür die Verantwortung auf mich. Aber seitdem ich Trainer bei Real bin, will ich Spiele gewinnen und den Spielern helfen. So wird es bis zum letzten Tag sein.“ Zunächst gilt es jedoch, das bittere Aus zu verarbeiten. Der Trainer sprach von einem schmerzhaften Abschied, besonders wegen der Art und Weise der Niederlage.

Die kommenden Wochen werden zeigen, wie der Verein mit der Situation umgeht. Während die Mannschaft versucht, die Saison noch bestmöglich zu beenden, bleibt die Zukunft von Álvaro Arbeloa ein zentrales Thema in der spanischen Hauptstadt. Die Frustration bei Fans und Verantwortlichen ist nach dem frühen Champions-League-Aus deutlich spürbar.

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