2. Bundesliga: Kellerduell zwischen Münster und Fürth endet ohne Tore
Im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga ist weiterhin kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Das direkte Duell zwischen dem Tabellenschlusslicht Preußen Münster und dem Vorletzten SpVgg Greuther Fürth endete am Freitagabend mit einem torlosen Remis. Vor 10.279 Zuschauern im Preußenstadion in Münster boten beide Teams eine insgesamt mäßige Partie, die kaum Offensivspektakel zu bieten hatte.
Fürth startet besser, bleibt aber harmlos
Die Gäste aus Franken starteten deutlich schwungvoller in die Begegnung und zeigten sich in den ersten Spielminuten spielerisch überlegen. Doch trotz dieser anfänglichen Dominanz gelang es Fürth nicht, diese in echte Torchancen umzumünzen. Die Offensive der Franken wirkte zu fehlerhaft und letztlich harmlos. Die einzige nennenswerte Möglichkeit für die Gäste entwickelte Kapitän Branimir Hrgota in der 25. Minute. Sein straffer Distanzschuss mit links wurde jedoch von Münsters Torhüter Johannes Schenk sicher gehalten.
Münster mit Defensivkonzept und vereinzelten Kontern
Die Hausherren unter ihrem neuen Trainer Alois Schwartz, der sein Heimdebüt feierte, agierten dagegen abwartend und vornehmlich defensiv ausgerichtet. Die wenigen Offensivaktionen der Preußen kamen überfallartig über die linke Seite. Von dort brachte Charalambos Makridis den Ball in der 38. Minute scharf in den Fürther Strafraum, doch die Direktabnahme von Etienne Amenyido ging deutlich neben das Tor.
Zweite Halbzeit ohne nennenswerte Steigerung
Auch nach der Pause blieben beide Teams ihren jeweiligen Spielkonzepten treu. Gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Preußen fehlten den Franken Kreativität und Durchschlagskraft für einen Torerfolg. Auf der anderen Seite vergab Joshua Mees in der 55. Minute kurz hintereinander zwei gute Möglichkeiten für die Münsteraner. Den vielleicht größten Chancenverhinderer des Abends zeigte dann Fürths Torhüter Silas Prüfrock. In der 62. Minute gelang ihm eine Glanzparade gegen Amenyido aus Nahdistanz, die die mögliche Führung für Preußen verhinderte.
Fazit des Abends
Am Ende blieb es bei einem torlosen Remis, das beiden Teams im Abstiegskampf der 2. Bundesliga nur bedingt weiterhilft. Die Partie bestätigte die Tabellensituation: Beide Teams zeigten Defizite in der Offensive und konnten ihre jeweiligen Spielansätze nicht konsequent in Torerfolge umsetzen. Für Preußen Münster bedeutet das Ergebnis unter dem neuen Trainer Alois Schwartz zumindest einen Punktgewinn, während Fürth weiterhin auf den ersten Auswärtssieg dieser Saison wartet.



