Qualifying im Fürstentum: Kimi Antonelli (19) hat im Qualifying für den Großen Preis von Monaco (Sonntag, 15 Uhr, RTL und Sky) ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Mercedes-Pilot raste zur Pole-Position und schuf sich damit die bestmögliche Ausgangslage für seinen vierten Grand-Prix-Erfolg in Folge.
Knapper Vorsprung auf Verstappen
Der junge Italiener war auf dem 3,37 Kilometer langen Stadtkurs 0,04 Sekunden schneller als Red-Bull-Konkurrent Max Verstappen (28). Dritter wurde Ferrari-Star Lewis Hamilton (41), der vor dem Zeittraining als Favorit für die Pole gegolten hatte. Doch Antonelli, der aktuelle WM-Führende, bestätigte seine beeindruckende Form.
Erleichterung nach schwierigem Qualifying
Am Funk nach dem Qualifying war deutlich zu hören, dass Antonelli selbst nicht mit der Pole Position gerechnet hatte. Der Italiener schrie seine Erleichterung hinaus. Im zweiten Quali-Abschnitt hatte er noch gesagt: „Ich mache zu viele Fehler.“ Doch wenn es darauf ankommt, liefert Antonelli derzeit. „Es war eine dieser Runden, die einfach magisch sind“, erklärte er. „Es war ein unfassbar enges Qualifying mit Max. Nach meinem ersten Versuch im finalen Quali-Abschnitt haben uns nur 0,001 Sekunden getrennt, aber am Ende hat es gereicht.“ Und weiter: „Um ehrlich zu sein, war ich mir heute Morgen nicht sicher, wie gut ich sein werde. Aber jetzt ist es perfekt gelaufen!“
Enttäuschung bei Hülkenberg
Für Nico Hülkenberg (38) endete das Qualifying enttäuschend. Der Audi-Pilot geht nur von Startplatz 13 ins Rennen – und das, obwohl er im ersten Training Siebter und im zweiten Achter gewesen war. Insgeheim hatten sich der Deutsche und sein Rennstall die nächsten WM-Punkte erhofft. Mit einer Startposition außerhalb der Top 10 dürfte dieser Traum auf dem engen Straßenkurs von Monaco, auf dem Überholmanöver als nahezu unmöglich gelten, geplatzt sein.
Startaufstellung Großer Preis von Monaco
- 1. Kimi Antonelli (Mercedes) 1:12,051 Minute
- 2. Max Verstappen (Red Bull) 1:12,094 Minute
- 3. Lewis Hamilton (Ferrari) 1:12,279 Minute
- 4. Charles Leclerc (Ferrari) 1:12,351 Minute
- 5. Isack Hadjar (Red Bull) 1:12,434 Minute
- 6. George Russell (Mercedes) 1:12,445 Minute
- 7. Oscar Piastri (McLaren) 1:12,624 Minute
- 8. Lando Norris (McLaren) 1:12,765 Minute
- 9. Pierre Gasly (Alpine) 1:13,226 Minute
- 10. Liam Lawson (Racing Bulls) 1:13,412 Minute
- 11. Alexander Albon (Williams) 1:13,787 Minute
- 12. Carlos Sainz (Williams) 1:13,815 Minute
- 13. Nico Hülkenberg (Audi) 1:13,902 Minute
- 14. Franco Colapinto (Alpine) 1:13,995 Minute
- 15. Arvid Lindblad (Racing Bulls) 1:14,248 Minute
- 16. Gabriel Bortoleto (Audi) 1:14,683 Minute
- 17. Esteban Ocon (Haas) 1:14,722 Minute
- 18. Sergio Perez (Cadillac) 1:14,747 Minute
- 19. Oliver Bearman (Haas) 1:14,814 Minute
- 20. Valtteri Bottas (Cadillac) 1:15,283 Minute
- 21. Fernando Alonso (Aston Martin) 1:15,349 Minute
- 22. Lance Stroll (Aston Martin) 1:16,061 Minute
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