Eishockey: Ex-Nationalspieler Krueger an Parkinson erkrankt
Ex-Nationalspieler Krueger an Parkinson erkrankt

Der ehemalige Eishockey-Nationalspieler Ralph Krueger ist an Parkinson erkrankt. Der 66-Jährige machte die vor eineinhalb Jahren bestätigte Diagnose kurz vor seiner Aufnahme in die Ruhmeshalle des Weltverbandes IIHF bei der anstehenden WM in der Schweiz in einem CH-Media-Interview öffentlich.

Krueger spricht über seine Erkrankung

„Dieser Tag hat viel verändert. Parkinson ist unheilbar, aber behandelbar. Genaue Prognosen sind nicht möglich, es gibt keine zwei Verläufe, die genau gleich sind. Aber die Lebenserwartung ändert sich wenig, nur die Lebensqualität“, beschrieb der ehemalige Trainer der Schweizer Nationalmannschaft und des NHL-Klubs Edmonton Oilers seine Situation.

Sport als Therapie

Den Symptomen der neurologischen Krankheit begegnet der zweimalige WM-Teilnehmer, der von 2014 bis 2019 beim englischen Fußball-Profiklub FC Southampton als Vorstandschef fungierte, mit verstärkten Sportaktivitäten. „Die wissenschaftlich am besten belegte Methode zur Linderung ist, Sport zu treiben, aktiv zu bleiben. Ich bin sportlich wie nie und versuche jeden Tag zwei bis drei Stunden verschiedene Sportarten auszuüben, ich habe wieder begonnen, Schlägersportarten zu spielen“, berichtete der Deutsch-Kanadier mit Schweizer Pass.

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Krueger betonte, dass er trotz der Diagnose positiv in die Zukunft blicke und sich auf die bevorstehende Ehrung bei der Weltmeisterschaft freue. Die Aufnahme in die IIHF Hall of Fame sei eine große Anerkennung für seine Karriere, die ihn als Spieler und Trainer geprägt habe.

Die Parkinson-Krankheit ist eine neurodegenerative Störung, die Bewegungsabläufe beeinträchtigt. Experten empfehlen regelmäßige Bewegung, um die Symptome zu lindern. Krueger setzt diesen Rat konsequent um und inspiriert damit viele Betroffene.

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