Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat sich in einem Testspiel gegen die USA mit einem knappen 1:0-Sieg durchgesetzt. Doch der Erfolg war hart erkämpft und offenbarte eklatante Schwächen im Spiel der Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Besonders auffällig: Ohne den verletzten Mittelfeldspieler Lennart Karl schien die Leichtigkeit im deutschen Spiel verloren gegangen zu sein.
Probleme in der ersten Halbzeit
In den ersten 45 Minuten hatte das DFB-Team große Probleme gegen den WM-Gastgeber. Die USA zeigten sich aggressiv und laufstark, während die Deutschen kaum zu gefährlichen Aktionen kamen. Die Abwehr wirkte unsicher, das Mittelfeld ließ die nötige Kreativität vermissen. Torwart Manuel Neuer musste mehrfach eingreifen, um einen Rückstand zu verhindern.
Sané als Matchwinner
Leroy Sané, der in der ersten Halbzeit noch weitgehend unsichtbar geblieben war, avancierte in der zweiten Hälfte zum Helden. In der 67. Minute nutzte er eine Unachtsamkeit der US-Verteidigung und erzielte das entscheidende Tor. Es war ein typischer Sané-Abschluss: schnell, präzise und unhaltbar für den US-Keeper.
Trotz des Sieges bleibt viel Arbeit. Bis zum Turnierstart muss sich die Mannschaft deutlich steigern. Insbesondere die Abstimmung im Mittelfeld und die Chancenverwertung bereiten Sorgen. Ohne Lennart Karl, der aufgrund einer Muskelverletzung fehlte, fehlt dem Team ein wichtiger Impulsgeber.
Fazit
Der knappe Sieg gegen die USA ist ein positives Ergebnis, aber die gezeigten Leistungen geben Anlass zur Sorge. Die DFB-Elf muss in den verbleibenden Testspielen vor der WM deutliche Fortschritte machen, um bei der Endrunde in den USA eine Rolle spielen zu können. Die Abhängigkeit von Schlüsselspielern wie Karl und Sané ist deutlich geworden.



