DFB-Frauen vor WM-Quali: So klappt das Ticket gegen Norwegen
DFB-Frauen: So lösen sie das WM-Ticket gegen Norwegen

Am 24. Juni 2027 wird in Brasilien das Eröffnungsspiel der Frauen-Weltmeisterschaft angepfiffen. Knapp 13 Monate vor diesem großen Ereignis haben die deutschen Fußballerinnen die Chance, sich bereits vorzeitig für das Turnier zu qualifizieren. Am Freitagabend um 20.35 Uhr (live in der ARD) steigt in Köln das absolute Spitzenspiel der Qualifikationsgruppe gegen Norwegen. Wir erklären, wie das Team von Bundestrainer Christian Wück die Fahrkarte nach Brasilien lösen kann.

Der direkte Weg: Sieg gegen Norwegen

Die einfachste und direkteste Variante wäre ein Sieg gegen die Norwegerinnen. Nach dem überzeugenden 4:0-Auswärtssieg im Hinspiel und lediglich einem Punktverlust gegen Österreich (0:0) wären die deutschen Spielerinnen dann nicht mehr von der Spitze zu verdrängen und stünden als sicherer Teilnehmer für die WM in Brasilien fest.

Die zweite Chance: Unentschieden reicht nicht

Sollte es gegen das starke Norwegen (Weltranglistenplatz 13) nur zu einem Unentschieden reichen, gibt es bereits kurze Zeit später eine weitere Gelegenheit. Am darauffolgenden Dienstag bestreitet Deutschland das abschließende Qualifikationsspiel in Slowenien. Mit einem Sieg gegen den Tabellendritten wäre dann auch das WM-Ticket gebucht. Das Hinspiel gegen Slowenien endete mit einem deutlichen 5:0-Erfolg für das DFB-Team.

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Mit Schützenhilfe aus Österreich

Bei einem Unentschieden oder gar einer Niederlage gegen Norwegen könnte Deutschland auf Nachbarschaftshilfe aus Österreich hoffen. Sollten die Österreicherinnen im letzten Gruppenspiel etwas Zählbares gegen Norwegen holen, würde das der DFB-Auswahl zugutekommen. Ein Beispiel: Deutschland verliert gegen Norwegen, gewinnt aber in Slowenien. Dann würde bereits ein Punkt der Österreicherinnen gegen Norwegen ausreichen, damit die DFB-Elf das WM-Ticket lösen kann.

Der lange Weg über die Playoffs

Verliert Deutschland gegen Norwegen und die Skandinavierinnen holen in den abschließenden Partien genauso viele Punkte wie die DFB-Elf, würde es für die Mannschaft von Christian Wück nur zum zweiten Gruppenplatz reichen. Doch auch dann wäre die Qualifikation für Brasilien noch möglich. Deutschland müsste dann nach der Sommerpause in den Playoffs antreten. Dies wäre machbar, denn dort kämen Gegner wie Rumänien, Griechenland oder Ungarn in Frage.

Wück erwartet ein ausgeglichenes Spiel

Das Spiel gegen Norwegen wird ein absoluter Knaller. Beim Gegner stehen mit Caroline Hansen, Ada Hegerberg und Ingrid Engen drei Spielerinnen, die kürzlich im Champions-League-Finale standen. „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe – genau wie in Norwegen. Da hatten wir die Fähigkeit, zu den richtigen Zeitpunkten die Tore zu machen“, sagt Bundestrainer Christian Wück. „Wir wissen, dass wir eine unheimlich hohe Qualität auf den Platz bringen müssen, um zu gewinnen. Ihre individuelle Qualität ist sehr hoch. Das Zauberwort heißt, aktiv zu bleiben und Lösungen zu finden.“

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