DFB-Aufräumen nach Nagelsmann: Feindt fordert weitere Konsequenzen
DFB-Aufräumen nach Nagelsmann: Feindt fordert mehr

Nach dem überraschenden Aus von Bundestrainer Julian Nagelsmann beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat BILD-Sportchef Henning Feindt deutlich gemacht, dass dies nur der Anfang eines größeren personellen Umbaus sein müsse. In einem aktuellen Video-Kommentar forderte Feindt weitere Konsequenzen für die Nationalmannschaft und den Verband.

Feindt: „Nagelsmann-Aus war erst der Anfang“

Henning Feindt, Sportchef der BILD, äußerte sich am 3. Juli 2026 um 12:16 Uhr zu den jüngsten Entwicklungen beim DFB. Er betonte, dass das Aus von Julian Nagelsmann als Bundestrainer lediglich den Auftakt zu einer umfassenden personellen Neuaufstellung darstelle. „Das Nagelsmann-Aus war erst der Anfang“, so Feindt wörtlich. Er forderte, dass nun auch auf anderen Positionen im Verband und im Team Konsequenzen gezogen werden müssten, um die sportliche Zukunft der deutschen Nationalmannschaft zu sichern.

Hintergrund der Personalie Nagelsmann

Julian Nagelsmann war erst im September 2023 als Bundestrainer eingesetzt worden, nachdem er zuvor beim FC Bayern München entlassen worden war. Unter seiner Leitung absolvierte die Nationalmannschaft mehrere Testspiele und die EM 2024 im eigenen Land, wo das Team im Viertelfinale ausschied. Die Leistungen blieben hinter den Erwartungen zurück, was schließlich zu seiner Freistellung führte. Der DFB hat bislang noch keinen Nachfolger benannt.

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Weitere Forderungen nach personellen Veränderungen

Feindt kritisierte nicht nur die Arbeit des Trainers, sondern auch die Strukturen im DFB. Er forderte eine grundlegende Reform der Verbandsführung und eine Neuausrichtung der sportlichen Leitung. „Es reicht nicht, nur den Trainer auszutauschen. Der ganze Apparat muss hinterfragt werden“, so der Sportchef. Insbesondere die Rolle von Sportdirektor Rudi Völler und die Zusammenarbeit mit den Vereinen müsse überdacht werden.

Die Diskussion um die Zukunft der Nationalmannschaft wird in den kommenden Tagen weitergehen. Der DFB hat angekündigt, zeitnah einen neuen Bundestrainer zu präsentieren. Namen wie Jürgen Klopp, derzeit bei Real Madrid, oder der ehemalige Bayern-Trainer Hansi Flick werden als mögliche Kandidaten gehandelt. Feindt plädiert jedoch dafür, zunächst die internen Strukturen zu klären, bevor ein neuer Trainer verpflichtet wird.

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