Japanischer Klub RB Omiya Ardija kopiert RB Leipzig inklusive Kids-Klub
Japaner kopieren RB Leipzig: Kids-Klub übernommen

Noch bis zum 8. Juli trainieren die Profis von RB Omiya Ardija in Leipzig. Der japanische Zweitligist ist beim Schwesterklub RB Leipzig zu Gast, um sich auf die neue Saison vorzubereiten. Doch die Asiaten kommen nicht nur zum Trainieren – sie sind zum Kopieren da.

Japaner übernehmen sogar Kids-Klub

Neben den Klub-Strukturen sollen nach BILD-Informationen auch der Business-Klub RB2B und der Kids-Klub „Bullis Bande“ als Vorbild dienen und mit übernommen werden. „Der Zugang zur Akademie von RB Leipzig ist weit mehr als eine sportliche Chance – er ist ein strategischer Vorteil. Er stärkt den Entwicklungsweg unserer Spieler, erhöht die internationale Strahlkraft von RB Omiya und zeigt den Mehrwert, Teil des globalen Fußballnetzwerks von Red Bull zu sein“, erklärt Omiyas Chief Revenue Officer Philipp Wunderlich.

Leipzig-Geschäftsführer sieht Austausch als Gewinn

„Der Besuch unserer Freunde von Omiya zeigt, welche Möglichkeiten und welche Stärke unser Netzwerk bietet. Der regelmäßige Austausch mit unseren Partnerclubs eröffnet uns allen neue Perspektiven, schafft gegenseitige Inspiration und hilft dabei, voneinander zu lernen – auf und neben dem Platz“, sagt Leipzig-Geschäftsführer Johann Plenge.

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Großes Ziel: Aufstieg in die J1-League

So wie RB Leipzig einst den Weg von der 5. Liga bis in die Champions League geschafft hat, soll auch RB Omiya möglichst schnell wachsen. Der Aufstieg in die J1-League – Japans erste Liga – ist das große Ziel. Die Tour nach Deutschland kostet gut eine halbe Million Euro und ist eine der ersten europäischen Reisen eines japanischen Teams.

Sportchef: Training in Leipzig beschleunigt Entwicklung

Omiya-Sportchef Stuart Webber: „Das Training in der Akademie ermöglicht den Spielern, täglich in einem der besten Trainingszentren Europas zu arbeiten. Dadurch beschleunigen sie ihre technische, taktische und mentale Entwicklung und bringen dieses höhere Leistungsniveau zurück nach Japan.“ Selbst beim Essen wird nichts dem Zufall überlassen: RB-Chefkoch Philipp Fricke kaufte eigens einen Reiskocher für die japanischen Gäste.

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