Während die Fußball-Welt auf die WM in Mexiko, Kanada und den USA blickt, schreibt die Zweite Bundesliga eine Geschichte für Romantiker: Der langjährige Bundesligaprofi Leonardo Bittencourt kehrt nach 14 Jahren zu seinem Heimatclub Energie Cottbus zurück. Der 32-Jährige wechselt ablösefrei von Werder Bremen in die Lausitz und wird dem Verein auch nach seiner aktiven Karriere in einer verantwortungsvollen Funktion erhalten bleiben.
Rückkehr zu den Wurzeln
Bittencourt, dessen Vater Franklin eine Club-Legende in Cottbus ist, debütierte 2011 unter Trainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz in der zweiten Liga. Nun trifft er in Cottbus auf seinen alten Förderer, der in seiner dritten Amtszeit bei Energie arbeitet. „Ich habe ihn damals entgegen anderen Meinungen in die Profimannschaft geholt und spielen lassen. Sein Weg danach sagt alles aus“, so Wollitz.
Karrierestationen und Erfolge
Nach seinem Debüt wechselte Bittencourt 2012 zu Borussia Dortmund. Es folgten Stationen bei Hannover 96, dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim. Insgesamt absolvierte er 304 Bundesligaspiele und erzielte 32 Tore. In Bremen lief sein Vertrag aus, eine Verlängerung kam nicht zustande.
Neue Herausforderung in der zweiten Liga
Mit Cottbus spielt Bittencourt in der kommenden Saison wieder in der zweiten Liga – der Club war unter Wollitz aufgestiegen. „Dass mit unserem Aufstieg jetzt eine Rückkehr realisiert werden konnte, das ist für den Club, für ihn und auch für uns eine wunderbare Geschichte im Fußball“, sagte Wollitz.



