Alba Berlin zeigt erneut starke Leistung gegen Bamberg
Die Berliner Basketballer haben auch das zweite Heimspiel im Halbfinale der Basketball Bundesliga gegen die Bamberg Baskets für sich entschieden. Vor 6.833 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle setzte sich Alba mit 85:71 (46:38) durch und feierte den vierten Sieg in Folge. Damit steht es in der Best-of-Five-Serie 2:0, die am Donnerstag in Bamberg fortgesetzt wird.
Intensität von Beginn an
Die Partie war von hoher Emotionalität geprägt. Die Spieler kämpften um jeden Ball, als ob der Besitz in diesem Moment bereits serienentscheidend wäre. Im Vergleich zum ersten Duell, das Alba mit 105:86 gewonnen hatte, war die Begegnung hitziger. Die Hauptstädter bekamen genau das, was sie erwartet hatten: einen wütenden Gegner, der nach der deutlichen Niederlage im ersten Spiel eine Reaktion zeigen wollte.
Mattisseck erreicht Meilenstein
Besonders hervorzuheben war Kapitän Jonas Mattisseck, der sein 478. Spiel für den Klub absolvierte und sich damit zum Profi mit den drittmeisten Partien in der Vereinshistorie krönte. Er eröffnete die Partie mit einem Dreier und zeigte eine starke Leistung. Die Berliner lagen meist vorn, auch weil sie aus der Distanz sicher trafen und Freiwürfe konsequent nutzten.
Defensive Stärke entscheidet
Defensiv präsentierte sich Alba erneut aggressiv. Bamberg kam nur selten zu guten Abschlüssen aus der Distanz. Die Berliner ließen sich auch durch die harte Gangart der Franken nicht aus der Ruhe bringen. Routinier Martin Hermannsson behielt in hektischen Momenten den Überblick. Bis zum Ende des dritten Viertels blieb Bamberg dran, doch dann zog Alba auf 75:55 (32.) davon. „Es war sehr wichtig, die Leistung zu wiederholen. Das ist nie leicht“, sagte Mattisseck nach dem Spiel.
Bamberg ohne Antwort
Bamberg, das beste Rückrundenteam, konnte seinen gewohnten Stil nicht durchsetzen und verzweifelte an der Berliner Defensive. Zwei Niederlagen in Folge gab es für die Franken zuletzt Anfang Januar. Nun müssen sie am Donnerstag im eigenen Haus gewinnen, um die Serie offen zu halten.



