Spannendes Finale in der Tischtennis-Bezirksliga Südost
Das Saisonfinale der Tischtennis-Bezirksliga Südost 2025/2026 verspricht pure Spannung. Am Sonntag entscheidet sich im direkten Duell zwischen dem TTV Rotation Pasewalk und Motor Wolgast, wer die begehrte Meisterschaftsmedaille gewinnt. Beide Teams gehen mit identischen 17:3 Punkten in das entscheidende Spiel, was die Dramatik zusätzlich erhöht.
Punktgleichheit mit feinen Unterschieden
Obwohl beide Mannschaften punktgleich sind, führt Rotation Pasewalk aktuell die Tabelle an. Der Grund ist das bessere Spielverhältnis von 97:51 (+46) gegenüber Wolgasts 95:62 (+33). Das entscheidende Spiel findet ab 11 Uhr in der neuen Sporthalle in Ferdinandshof neben der Regionalen Schule statt. Doch vor diesem Höhepunkt wartet auf Rotation noch eine wichtige Herausforderung.
Zwei Hürden auf dem Weg zum Titel
Am Freitag muss Rotation zunächst das ausgefallene Spiel gegen den SV Fortschritt Altentreptow II nachholen. Dieses Match beginnt um 19 Uhr an gleicher Stelle wie das Sonntagsspiel. Vereinschef Dietmar Großer sieht in dieser Partie sogar eine größere Herausforderung als im Duell mit Wolgast: „Altentreptow ist gleichmäßiger besetzt. Gewinnen wir am Freitag, dann können wir gegen Wolgast entspannter ins Spiel gehen“, so Großer.
Die vergangene Pflichtaufgabe gegen den TTSV Neubrandenburg III meisterte Rotation souverän mit einem 10:3-Heimsieg. Sollten den Pasewalkern nun zwei weitere Siege gelingen, steht der Meistertitel fest. Großer zeigt sich optimistisch: „Ich traue der Mannschaft in den beiden Spielen zwei Siege zu. Wir müssen dafür aber gut drauf sein“.
Die Konkurrenz im Blick
Motor Wolgast hat selbst noch ein offenes Spiel gegen Zinnowitz in dieser Saison, für das jedoch noch kein Termin gefunden wurde. Der Ligakonkurrent Penkuner SV Rot-Weiß kann sein letztes Saisonspiel dagegen entspannt angehen. Da der Stavenhagener SV im vergangenen Herbst sein Team aus dem Spielbetrieb nahm, gibt es für Penkun keine Abstiegssorgen mehr.
Mannschaftskapitän Stefan Zehm betont dennoch den sportlichen Ehrgeiz: „Wir wollen im letzten Spiel der Saison noch mal alles geben und wenn möglich auch gewinnen“. Penkun reist am Sonntag um 10 Uhr zum TTSV Anklam II, während sich die Spannung in Ferdinandshof auf den Höhepunkt zubewegt.
Das Tischtennis-Finale in der Bezirksliga Südost verspricht somit ein packendes Wochenende mit möglicherweise historischen Entscheidungen für die beteiligten Vereine und ihre Fans.



