Sprint-Staffel holt Bronze bei World Athletics Relays
Sprint-Staffel holt Bronze bei World Athletics Relays

Die deutsche 4x100-Meter-Staffel der Männer hat bei den World Athletics Relays in Gaborone, Botsuana, einen starken dritten Platz belegt. In der Besetzung Kevin Kranz, Marvin Schulte, Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah musste sich das Team nur der siegreichen Staffel aus den USA und dem Zweiten Südafrika geschlagen geben. Damit sorgte es an einem enttäuschenden zweiten Wettkampftag für den Lichtblick des Deutschen Leichtathletik-Verbands.

Zweitschnellste Zeit einer deutschen Sprintstaffel

Das Quartett kam nach 37,76 Sekunden ins Ziel und lief damit die zweitschnellste jemals gelaufene Zeit einer deutschen Sprintstaffel. Bereits am Samstag im Vorlauf hatten die Männer in derselben Besetzung mit 37,67 Sekunden den deutschen Rekord um 30 Hundertstelsekunden verbessert. Für den dritten Platz im Finale kassierte das Team immerhin 10.000 US-Dollar, der Sieger USA erhielt 40.000 US-Dollar.

Zwei von sechs deutschen Staffeln müssen um WM-Ticket bangen

Mit ihrem Einzug in den Endlauf hatten die deutschen Sprintmänner wie auch die Mixed-Staffel über die 4x100-Meter sowie die deutschen Frauen über die 4x100-Meter und 4x400-Meter das Ticket für die Leichtathletik-WM im September des kommenden Jahres in Peking bereits am Samstag gelöst. Enttäuschend verlief das Wochenende für die Mixed-Staffel und die Männer über 4x400-Meter, die beim Nachsitzen in den Hoffnungsläufen die Qualifikation verpassten. Sie müssen auf einen der jeweils vier letzten Startplätze über die Rangliste im kommenden Jahr hoffen.

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Jamaikanische Staffel läuft Weltrekord

Die Mixed-Staffel aus Jamaika verbesserte im Finale über 4x100-Meter ihren einen Tag zuvor aufgestellten Weltrekord noch einmal deutlich. Das Quartett lief 39,62 Sekunden und war damit 37 Hundertstelsekunden schneller als im Vorlauf. Das deutsche Team, das im Vorlauf mit 40,15 Sekunden noch einen Europarekord aufgestellt hatte, wurde in 40,52 Sekunden Vierter. Die 4x100-Meter-Staffel der Frauen um die frühere zweimalige Europameisterin Gina Lückenkemper belegte im Finale den sechsten Platz, die deutschen Langsprinterinnen über 4x400-Meter landeten auf Rang acht.

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