Orlando Magic nach Play-in-Niederlage vor letztem NBA-Playoff-Duell
Orlando Magic vor letztem NBA-Playoff-Duell nach Niederlage

Orlando Magic nach enttäuschender Niederlage vor entscheidendem Playoff-Duell

Die Orlando Magic haben in der NBA einen herben Rückschlag erlitten und ihr erstes Play-in-Spiel deutlich verloren. Damit steht das Team nun vor einem echten Endspiel um den letzten verfügbaren Playoff-Platz in der Eastern Conference. Bei den Philadelphia 76ers unterlagen die Magic mit 97:109 (55:59) und müssen sich nun auf das finale Duell am Freitagabend (Ortszeit) gegen die Charlotte Hornets konzentrieren.

Deutsche Spieler mit gemischten Leistungen

Im Team der Orlando Magic waren die deutschen Nationalspieler Franz und Moritz Wagner sowie Tristan da Silva im Einsatz, konnten aber den Ausgang der Partie nicht entscheidend beeinflussen. Franz Wagner erzielte zwölf Punkte, vier Rebounds und drei Assists, während da Silva von der Bank kommend vier Punkte beisteuerte. Moritz Wagner wurde in dieser wichtigen Begegnung überraschend nicht eingesetzt.

Angeführt wurde die Magic-Offensive von Desmond Bane, der mit 34 Punkten einen starken individuellen Auftritt zeigte. Die anderen Starter des Teams hatten jedoch vor allem in der Offensive einen ausgesprochen schwachen Abend, was letztlich zur Niederlage beitrug.

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Philadelphia setzt sich dank Maxey durch

Die Magic mussten in Philadelphia antreten, nachdem sie am letzten Spieltag der regulären Saison eine enttäuschende Niederlage gegen die Boston Celtics hinnehmen mussten. Obwohl die Celtics ihre sieben besten Scorer schonten, verpassten die Magic den direkten Einzug in die Playoffs.

In Philadelphia zeigte sich das Team zunächst verbessert und lieferte den Sixers lange Zeit ein ausgeglichenes und spannendes Duell. Die Partie wogte hin und her, doch am Ende setzten sich die Gastgeber vor allem dank Tyrese Maxey durch, der 31 Punkte erzielte. Ein besonderes Detail: Starspieler Joel Embiid überraschte sein Team nach einer Blinddarm-Operation in der vorigen Woche in der Kabine und schaute der Partie von der Bank aus zu.

Western Conference: Golden State Warriors drehen spät auf

Parallel dazu gab es in der Western Conference ein dramatisches Play-in-Spiel, bei dem die Golden State Warriors ihr Saisonende in den letzten Minuten verhinderten. Gegen die Los Angeles Clippers lag das Team, das vier der letzten elf NBA-Meisterschaften gewonnen hat, Mitte des letzten Viertels noch mit neun Punkten zurück.

Doch angeführt von Starspieler Stephen Curry, der 35 Punkte erzielte, drehten die Warriors die Partie und gewannen schließlich mit 126:121. Entscheidend neben Olympiasieger Curry war Al Horford, der alle seine vier Dreier in den entscheidenden letzten Minuten verwandelte. Golden State trifft nun im finalen Play-in-Spiel der Western Conference auf die Phoenix Suns.

Für die Orlando Magic bedeutet die Niederlage in Philadelphia nun maximale Konzentration auf das kommende Endspiel. Nur ein Sieg gegen die Charlotte Hornets würde den Einzug in die NBA-Playoffs sichern und die enttäuschende Niederlage gegen die Sixers vergessen machen.

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