Trotz da Silvas Gala: Orlando Magic unterliegt Detroit Pistons in der NBA
Orlando Magic unterliegt Detroit Pistons trotz da Silvas Gala

Trotz da Silvas Gala: Orlando Magic unterliegt Detroit Pistons in der NBA

Die Orlando Magic haben in der NBA eine weitere bittere Niederlage gegen ein Spitzenteam hinnehmen müssen. Trotz einer herausragenden Leistung von Deutschlands Basketball-Europameister Tristan da Silva unterlag das Team aus Florida dem Tabellenführer der Eastern Conference, den Detroit Pistons, mit 92:106. Diese Pleite folgt auf eine ähnliche Niederlage gegen die Houston Rockets und offenbart erneut Schwächen in entscheidenden Spielphasen.

Ballverluste als entscheidender Faktor

Ein Hauptgrund für die Niederlage waren die zahlreichen Ballverluste der Magic. Orlando gab den Ball gleich 19-mal leichtfertig her, was den Pistons um Topscorer Cade Cunningham, der 29 Punkte erzielte, einfache Zähler ermöglichte. Magic-Coach Jamahl Mosley bezeichnete diese Statistik als "26 Punkte voller Schmerz" und betonte die Wichtigkeit, Ballbesitze besser zu nutzen. "Wir haben darüber explizit vor dem Spiel gesprochen. Das ist genau ihr Spiel", so Mosley. "Deshalb sind sie das beste Team im Osten – weil sie körperlich und defensiv hart spielen. Wir müssen in solchen Spielen viel besser darin werden, unsere Ballbesitze zu nutzen."

Starke Leistung von Tristan da Silva

Trotz der Niederlage glänzte Tristan da Silva mit einer starken Leistung. Er war mit 19 Punkten der zweitbeste Scorer hinter Paolo Banchero, der 24 Punkte erzielte, und sammelte zudem sechs Rebounds, je zwei Assists und Steals sowie einen Block. Da Silva lieferte dem Spitzenreiter einen großen Kampf und zeigte, warum er als EM-Held gilt. Sein Nationalmannschafts-Kollege Moritz Wagner steuerte von der Bank neun Punkte in nur zwölf Minuten bei, während sein Bruder Franz weiterhin verletzt fehlte. Trotz der Pleite bleiben für Orlando die Playoffs mit Platz sieben im Osten in Reichweite.

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Deutsche NBA-Profis feiern Siege

Im Gegensatz zum Magic-Trio durften sich andere deutsche Profis am Sonntag über Siege freuen. DBB-Kapitän Dennis Schröder verwandelte beim 106:102 seiner Cleveland Cavaliers bei den Brooklyn Nets in den Schlusssekunden die entscheidenden Freiwürfe und sicherte so den 38. Saisonsieg. Schröder steuerte insgesamt zwölf Punkte und fünf Vorlagen bei und festigte damit Clevelands vierten Platz im Osten.

Auch Isaiah Hartenstein und die Oklahoma City Thunder wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, indem sie bei den Dallas Mavericks mit 100:87 gewannen und ihre Spitzenposition im Westen festigten. Hartenstein trug sieben Punkte, fünf Rebounds, vier Assists, zwei Blocks und einen Steal bei. Bester Mann war Teamkollege Shai Gilgeous-Alexander mit 30 Punkten.

Ariel Hukporti beendete mit den New York Knicks die elf Spiele währende Siegesserie der San Antonio Spurs, kam beim 114:89 jedoch nur kurz vor Schluss zu wenigen Minuten Einsatzzeit und holte je zwei Punkte und Rebounds. Maxi Kleber spielte mit je sechs Punkten und Rebounds bei dem deutlichen 128:104 seiner Los Angeles Lakers über die Sacramento Kings nur eine Nebenrolle. Während die Lakers im Westen Platz sechs belegen, ist New York im Osten Dritter.

Diese Ergebnisse zeigen das Auf und Ab bei den deutschen NBA-Stars, wobei Orlando trotz starker Leistung von da Silva die Puste ausging, während Schröder und Hartenstein ihre Teams zum Sieg führten.

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