NBA erhält Milliardengebote für Europa-Liga: Alba Berlin und Bayern München im Rennen
NBA: Milliardengebote für Europa-Liga - Alba und Bayern im Rennen

NBA erhält Milliardengebote für geplante Europa-Liga

Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur für das Startrecht in ihrem geplanten Europa-Ableger beeindruckende Angebote in Milliardenhöhe erhalten. Für die fest eingeplanten Team-Plätze in der neuen Liga seien mehrere Gebote im Bereich von 500 Millionen bis zu einer Milliarde US-Dollar eingegangen, was etwa 860 Millionen Euro entspricht. Besonders bemerkenswert: Einige der Angebote liegen sogar deutlich über der Milliardengrenze, wie aus informierten Kreisen verlautete.

Deutsche Top-Klubs als aussichtsreiche Kandidaten

Während die genauen Standorte zunächst nicht offiziell bekannt gegeben wurden, gelten aus Deutschland insbesondere Alba Berlin und Bayern München als vielversprechende Anwärter auf einen der begehrten Startplätze. Beide Vereine verfügen über eine etablierte Basketball-Tradition und entsprechende Infrastruktur, die sie zu idealen Kandidaten für das ambitionierte Projekt machen.

Mark Tatum, stellvertretender Commissioner der NBA, äußerte sich gegenüber der dpa positiv über die Entwicklung: „Das Ausmaß des Engagements und die Höhe der Gebote spiegeln das Vertrauen des Marktes in unser vorgeschlagenes Modell sowie das enorme, noch unerschlossene Potenzial des europäischen Basketballs wider.“ Die Liga werde die eingegangenen Angebote nun sorgfältig prüfen und jene Partner in die engere Wahl nehmen, die die gemeinsame Vision für das Wachstum des Sports auf dem gesamten Kontinent teilen würden.

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Ambitionierte Pläne für europäische Metropolen

Die NBA plant gemeinsam mit dem Weltverband Fiba, die Europa-Liga im Jahr 2027 zu starten. Das Konzept sieht bis zu zwölf feste Startplätze vor, ergänzt durch vier Teams, die sich sportlich für die Teilnahme qualifizieren müssen. Die Liga zielt dabei bewusst auf große europäische Metropolen wie London, Paris oder Rom ab – nicht überall existieren bereits professionelle Basketball-Clubs, die für einen solchen Startplatz infrage kommen.

Nach aktuellen Informationen gibt es mehr als 120 interessierte Investoren, darunter sowohl bestehende Teams als auch neue Akteure. Bemerkenswert ist, dass auch Clubs aus der privatwirtschaftlich organisierten Euroleague zu den Interessenten gehören. Nach monatelangen verhärteten Fronten zwischen der Euroleague und den Organisatoren des neuen Projekts sollen nun wieder Gespräche über eine mögliche Kooperation stattfinden.

Ausblick und weitere Entwicklung

Die NBA plant, die Teilnehmer und den genauen Starttermin nach und nach zu verkünden. Das Sportportal „The Athletic“ zitierte eine weitere Quelle, die noch „wochenlange zähe Verhandlungen“ erwartet. Die Dimension der Gebote unterstreicht das enorme wirtschaftliche Potenzial, das Investoren in der europäischen Basketball-Landschaft sehen. Für deutsche Basketball-Fans könnte die Entwicklung bedeuten, dass mit Alba Berlin und Bayern München gleich zwei deutsche Vertreter in der neuen Top-Liga antreten könnten, was die Attraktivität des Sports hierzulande deutlich steigern würde.

Die kommenden Monate werden zeigen, welche Investoren und Standorte sich durchsetzen können und wie die NBA ihre Vision einer paneuropäischen Profiliga konkret umsetzen wird. Sicher ist bereits jetzt: Das finanzielle Engagement übertrifft alle bisherigen Erwartungen und markiert einen historischen Moment für den europäischen Basketball.

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