NBA Europe: BBL-Chef Holz fordert Klarheit vor geplanter Liga-Gründung 2027
NBA Europe: BBL-Chef Holz fordert Klarheit vor Liga-Start

NBA Europe: BBL-Chef Holz sieht zahlreiche offene Fragen vor geplantem Start 2027

Die Pläne der amerikanischen Profibasketball-Liga NBA für eine europäische Ausgründung werfen weiterhin zahlreiche Fragen auf. BBL-Geschäftsführer Stefan Holz äußerte sich kritisch zu den noch bestehenden Unklarheiten rund um die geplante NBA Europe, die im Jahr 2027 ihren Spielbetrieb aufnehmen soll.

Viele ungeklärte Punkte zur Umsetzung

„Es gibt schon noch viele Fragen und die NBA ist gefordert, diese zu beantworten“, erklärte Holz gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Besonders die konkreten Anforderungen an Spielstätten und die genauen Qualifikationskriterien für teilnehmende Mannschaften seien noch nicht ausreichend definiert worden.

Der BBL-Boss verwies dabei auf mögliche Unklarheiten bei einem geplanten Play-In-Turnier, das bereits nach der kommenden Saison stattfinden könnte. „Haben wir im möglichen Play-In-Turnier einen festen Platz, oder sogar zwei? Und wie werden diese vergeben? Geht es da ausschließlich nach dem Ranking der abgelaufenen Saison?“, zählte Holz einige der offenen Punkte auf.

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Europäische Positionierung erforderlich

Holz betonte die Notwendigkeit einer gemeinsamen europäischen Positionierung: „Auch in Zusammenarbeit mit den anderen europäischen Ligen müssen wir insgesamt eine Position entwickeln, Fragen und eine Haltung formulieren.“ Die NBA und der Weltverband Fiba müssten hier „noch mehr liefern“, forderte der Geschäftsführer nachdrücklich.

„Aktuell gibt es da schon noch mehr Fragen als Antworten“, resümierte Holz die aktuelle Situation. Bis Ende März soll es nach Angaben der NBA etwas mehr Klarheit über Teilnehmer, Spielmodus und finanzielle Aspekte der neuen Liga geben.

Struktur und mögliche Teilnehmer

Die NBA Europe soll zunächst mit zehn festen Mitgliedern starten, zu denen vier weitere Teams hinzukommen, die sich sportlich für die Teilnahme qualifizieren müssen. Aus Deutschland gelten Alba Berlin und Bayern München als aussichtsreichste Kandidaten für eine Teilnahme.

Die NBA plant außerdem Standorte in europäischen Metropolen wie London, Paris oder Rom, wobei nicht überall bereits Proficlubs existieren, die für einen solchen Startplatz infrage kommen würden. Die NBA wird bei ihren Plänen vom Weltverband Fiba unterstützt, während die derzeit wichtigste europäische Liga, die privatwirtschaftlich organisierte Euroleague, nicht in eine Zusammenarbeit mit der NBA eingebunden ist.

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