Mumbrú warnt vor schwierigen WM-Quali-Spielen in Kroatien: Deutsche Basketballer müssen leiden
Mumbrú warnt vor schwierigen WM-Quali-Spielen in Kroatien

Deutsche Basketballer vor schwieriger WM-Qualifikation in Kroatien

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft steht vor einer äußerst anspruchsvollen Aufgabe in der WM-Qualifikation. Bundestrainer Álex Mumbrú äußerte sich mit großem Respekt über die kommenden Spiele gegen Kroatien und bezeichnete das Balkan-Team als "den stärksten Gegner" in der aktuellen Phase.

Herausforderungen durch Personalprobleme

Mumbrú steht vor erheblichen personellen Herausforderungen. "Wir hatten viele Probleme, den Kader zu nominieren – wegen Verletzungen und der EuroLeague-Spieler", erklärte der Trainer gegenüber dem SID. "Das ist vielleicht das bisher härteste Länderspielfenster."

Die Auswahl muss auf zahlreiche Leistungsträger verzichten. Neben den NBA-Profis fehlen Andreas Obst und Johannes Voigtmann von Bayern München sowie Maodo Lo von Zalgiris Kaunas. Auch Daniel Theis von AS Monaco und Isaac Bonga von Partizan Belgrad stehen aus Gründen der Belastungssteuerung nicht zur Verfügung.

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Ungewissheit vor dem ersten Spiel

Die Situation wird zusätzlich durch die Terminlage erschwert. Mehrere nominierte Spieler sind für das erste Spiel am Freitag in Zagreb fraglich, da sie am Donnerstagabend noch in der EuroLeague gegeneinander antreten müssen. Betroffen sind Justus Hollatz, Oscar da Silva und Leon Kratzer von Bayern München sowie David Krämer von Real Madrid.

"Das wird schwierig. Ich kann es jetzt noch nicht sagen. Natürlich wollen alle kommen, aber sie spielen einen Tag vorher. Wir versuchen unser Bestes", kommentierte Mumbrú die prekäre Situation.

Wichtige Spiele für die WM-Qualifikation

Am Freitag trifft der amtierende Welt- und Europameister in Zagreb auf die Kroaten, am Sonntag folgt das Rückspiel in Bonn. Beide Partien werden live auf MagentaSport übertragen. Beide Teams haben ihre ersten beiden Qualifikationsspiele in der Gruppe E gegen Zypern und Israel gewonnen.

Die ersten drei Teams der deutschen Qualifikationsgruppe erreichen die zweite Phase, die Ende August startet. Dort bilden sie mit den besten Mannschaften der Gruppe F eine neue Sechserstaffel. Die besten drei Nationen dieser Gruppe qualifizieren sich schließlich für die WM-Endrunde 2027 in Katar.

Mumbrú ist sich der schwierigen Aufgabe bewusst: "Von den Spielern, die jetzt im Länderspielfenster dabei sind, würden vielleicht zehn bei der WM spielen. Die Nationalmannschaft muss in Zagreb leiden – und dann spielen wir in Bonn mit der Energie der Fans."

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