Schwere Unwetter haben den Zeitplan der Berlin Tennis Open im Grunewald am Finaltag völlig durcheinandergebracht. Das Gelände wurde teilweise überschwemmt, sodass die Besucher evakuiert werden mussten. Der Spielbetrieb ruht derzeit, und es ist unklar, wann die Partien fortgesetzt werden können.
Besucher in Sicherheit gebracht
Nach einem mit den Behörden abgestimmten Notfallplan wurden die Besucher in den umliegenden Auerbachtunnel sowie in den S-Bahnhof Grunewald gebracht, wie Pressesprecher Claus Frömming mitteilte. Auch die Journalisten wurden aufgefordert, das Medienzentrum nicht zu verlassen. Die Sicherheit der Anwesenden habe oberste Priorität.
Finale möglicherweise auf Montag verschoben
Wann die Veranstaltung fortgesetzt werden kann, ist noch unklar. Zunächst muss das Gelände von den Wassermassen befreit werden. Anschließend wird geprüft, ob keine Gefahren mehr für Besucher bestehen. Neben möglichen Stromschlägen könnten auch Stolperfallen ein Risiko darstellen. Je nach Wetterlage könnte das Gelände gegen 15:00 Uhr wieder freigegeben werden, sodass das Einzelfinale zwischen Jessica Pegula (USA) und Linda Noskova (Tschechien) ab 16:00 Uhr beginnen könnte. Sollte es jedoch erneut zu Regenfällen kommen, könnte das Finale laut Frömming auf Montag verschoben werden. Beide Spielerinnen hätten ihre Bereitschaft dazu signalisiert.
Hertha BSC Frauen ebenfalls betroffen
Auch bei den Frauen von Hertha BSC mussten Maßnahmen ergriffen werden. Aufgrund des Unwetters wurden die Tore des Amateurstadions für das Relegations-Rückspiel zum Aufstieg in die 2. Liga gegen den 1. FC Saarbrücken später geöffnet. Auch hier ist man mit Notfallplänen auf weitere Unwetter vorbereitet.



