Freakcity lebt: Bamberg verkürzt Serie gegen Alba auf 1:2
Bamberg verkürzt Serie gegen Alba auf 1:2

Bamberg – Neun Jahre ist es her, dass Bamberg im deutschen Basketball alles dominierte. Zwischen 2005 und 2017 holten die Oberfranken unglaubliche neun Meisterschaften. Die „Brose Arena“ war gefürchtet, die hochemotionalen Fans erzeugten dort stets eine fast schon gesundheitsgefährdende Lautstärke – „Freakcity“ war geboren.

Doch dann kam der Absturz. Hauptsponsor Brose kürzte drastisch sein Engagement, Basketball-Tristesse machte sich breit. Bis jetzt! In diesen Play-offs feiert „Freakcity“ sein Comeback. Am Donnerstagabend bekam das auch Erzrivale Alba Berlin zu spüren. Nach zwei Auftaktsiegen der Hauptstädter gewannen die Bamberger vor 5700 Zuschauern hochverdient mit 81:73 (39:30). Die Serie steht jetzt 1:2. Der Grund: eine Heimatmosphäre wie in besten Zeiten.

Williams: Fans waren unglaublich!

Matchwinner Cobe Williams (20 Punkte, 5 Assists, 6 Steals) schwärmte bei Dyn: „Wir haben in Spiel 3 wieder zu uns selbst und zu unserem Spiel gefunden. Dabei haben uns unsere Fans unglaublich unterstützt und uns mit dieser Atmosphäre hier in der Arena Momentum und Energie verschafft.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Auch Berlins Martin Hermannsson konnte Bambergs Cobe Williams nicht aufhalten. Genau diese Energie braucht Bamberg auch in Spiel 4 am Samstagabend (18.30 Uhr/Dyn live). Dann will Freakcity seinem Namen wieder alle Ehre machen. Nach dem sensationellen Pokalsieg im Februar (mit Siegen über Bayern und Alba) ist der Mannschaft von Erfolgscoach Anton Gavel (41) alles zuzutrauen – auch der Finaleinzug.

Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration