Nach zwei überzeugenden Heimsiegen in der Halbfinalserie der Basketball-Bundesliga steht Alba Berlin kurz vor dem Einzug ins Finale. Die Mannschaft von Trainer Israel González reist am Donnerstag zu den Bamberg Baskets, wo sie den ersten Matchball verwandeln kann. Sportdirektor Himar Ojeda warnt jedoch vor der schwierigen Aufgabe: „Das wird ein komplett anderes Spiel. Dort ist eine unglaubliche Atmosphäre, es wird laut werden und es wird Druck gemacht. Und mit diesem Druck müssen wir umgehen können.“
Herausforderung Auswärtsspiel
Die Berliner gewannen die ersten beiden Partien der Best-of-Five-Serie deutlich mit 85:71 und 90:78. Doch nun geht es in die Brose Arena, wo die Bamberger Fans für eine hitzige Stimmung sorgen werden. „Wir dürfen nicht erwarten, dass die uns irgendwas schenken werden, das wird nicht passieren“, betont Kapitän Jonas Mattisseck. Coach Anton Gavel werde seinen Spielern „ordentlich Feuer unterm Hintern machen“, so Mattisseck weiter.
Mentale Stärke als Schlüssel
Alba reist mit viel Selbstvertrauen nach Franken. Die Mannschaft zeigte in den Heimspielen eine beeindruckende Breite im Kader und eine starke Defensive. „Wir haben jetzt bei unseren Heimspielen einen sehr, sehr guten Job gemacht. Sehr smart und mit sehr viel Kopf“, sagt Mattisseck. Er sieht die enge Viertelfinalserie gegen Rasta Vechta als Grund für die starke Leistung: „Wir wussten, dass wir mit einer deutlich schwierigeren Situation ins Halbfinale gekommen sind als Bamberg. Und dass wir uns dementsprechend von einer extra harten Seite zeigen mussten.“
Sportdirektor Himar Ojeda ergänzt: „Wir haben aus den Lektionen gelernt und nutzen jetzt das Momentum. Diesen Fokus, diese Energie und diese Intensität haben wir in diese Serie genommen.“ Die Berliner sind bereit, den nächsten Schritt zu machen – auch unter dem Druck der Bamberger Kulisse.



