Generationen im Dialog: Das Volontärprojekt „Sag Du Mal“ startet
Die Frage nach der Wehrpflicht spaltet die Generationen. Während ältere Menschen oft für eine Wiedereinführung plädieren, lehnen viele Jüngere sie ab. Das neue Volontärprojekt „Sag Du Mal“ der Volksstimme und der Mitteldeutschen Zeitung bringt Vertreter beider Generationen an einen Tisch, um über genau solche kontroversen Themen zu diskutieren.
Auftaktfolge: Hauptmann gegen Schüler
In der ersten Folge treffen Hauptmann Alexander Helle von der Bundeswehr und der Schüler Toni Pitschmann aufeinander. Ihre Positionen könnten unterschiedlicher nicht sein: Helle befürwortet einen verpflichtenden Wehrdienst als Beitrag zur Sicherheit, während Pitschmann darin einen „immensen Eingriff in die Freiheit“ sieht. Die Diskussion zeigt, wie tief der Graben zwischen den Generationen bei diesem Thema ist – aber auch, dass ein respektvoller Austausch möglich ist.
Hintergrund: Warum das Projekt wichtig ist
Laut DAK-Gesundheitsreport erleben 28 Prozent der unter 30-Jährigen Konflikte im Job, die oft auf generationsbedingte Unterschiede zurückgehen. „Sag Du Mal“ will diese Konflikte aufgreifen und Klischees abbauen. Die Nachwuchsjournalisten der beiden Zeitungen laden jede Woche Gäste ein, um über Themen wie Erziehung, Sprache, Bildung, Migration, Arbeit und Feminismus zu sprechen.
Crossmediale Verbreitung
Die rund 25-minütigen Diskussionen erscheinen immer sonntags als Video auf dem YouTube-Kanal „HIYA!“ sowie in den Printausgaben der Mitteldeutschen Zeitung und der Volksstimme. Begleitend werden Ausschnitte auf Instagram und TikTok geteilt. Eine eigene Website unter www.SagDuMal.de bündelt alle Inhalte und macht sie dauerhaft verfügbar.
Die weiteren Folgen im Überblick
- Folge 1 – Wehrpflicht (erschienen)
- Folge 2 – Erziehung (3. Mai)
- Folge 3 – Sprache (10. Mai)
- Folge 4 – Bildung (17. Mai)
- Folge 5 – Migration (24. Mai)
- Folge 6 – Arbeit (31. Mai)
- Folge 7 – Feminismus (7. Juni)
Das Projekt zeigt, dass Dialog möglich ist – auch wenn die Meinungen auseinandergehen. Es lohnt sich, zuzuhören und die Perspektive des anderen zu verstehen.



