Der „Humboldthain Club“ in Berlin-Gesundbrunnen kämpft um sein Überleben. Ein geplanter Hotelneubau bedroht die Zukunft des traditionsreichen Clubs. Nun erhält der Club neue Rückendeckung aus der Politik, die den Betreibern spürbar den Rücken stärkt.
Politiker setzen sich für den Erhalt ein
Ludwig Eben, Betreiber des „Humboldthain Clubs“, kann auf prominente Unterstützung zählen. Besonders Tarek Massalme von den Grünen und Vertreter der Linken haben sich für die Institution eingesetzt. Sie fordern, dass der Club als kultureller Ort erhalten bleibt und nicht dem Hotelneubau weichen muss.
Bedrohung durch Hotelprojekt
Der Hotelneubau soll unmittelbar neben dem Club entstehen. Betreiber Ludwig Eben befürchtet, dass die Bauarbeiten und der spätere Betrieb den Club existenziell gefährden. Lärmbelästigung und eingeschränkte Zugänglichkeit könnten den Spielbetrieb unmöglich machen. Die Politik will nun prüfen, ob der Club durch Auflagen oder alternative Standorte geschützt werden kann.
Unterstützung aus der Bezirksverordnetenversammlung
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) hat einen Beschluss gefasst, der den Club stärkt. Darin wird das Bezirksamt aufgefordert, sich für den Erhalt des „Humboldthain Clubs“ einzusetzen und bei den Verhandlungen mit dem Investor die Interessen des Clubs zu berücksichtigen. Die Politik zeigt sich zuversichtlich, eine Lösung zu finden, die sowohl den Club als auch das Hotelprojekt ermöglicht.
Der Club ist nicht nur ein Veranstaltungsort, sondern auch ein wichtiger kultureller Treffpunkt im Stadtteil. Viele Anwohner und Kulturschaffende haben sich bereits in einer Petition für den Erhalt ausgesprochen. Die Politik will nun alle Hebel in Bewegung setzen, um den Club zu retten.
Ob der Hotelneubau wie geplant realisiert wird oder ob Änderungen vorgenommen werden müssen, bleibt abzuwarten. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die politische Unterstützung ausreicht, um den „Humboldthain Club“ zu sichern.



