Handwerk in Brandenburg: Gemeinsames Aktionsprogramm bis 2029
Die wirtschaftliche Lage in Brandenburg ist angespannt, und viele Handwerksbetriebe – vom Friseur über die Autowerkstatt bis zum Heizungsinstallateur – kämpfen mit schwierigen Bedingungen. Die Stimmung in der Branche ist schlecht. Um dem entgegenzuwirken, haben die Landesregierung unter Ministerpräsident Dietmar Woidke, die drei brandenburgischen Handwerkskammern und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Freitag in Potsdam ein neues Aktionsprogramm ins Leben gerufen. Dieses Programm erstreckt sich bis zum Jahr 2029, dem Jahr der nächsten Landtagswahl in Brandenburg.
Ziel: Den goldenen Boden zurückgewinnen
Das Aktionsprogramm soll dem Handwerk helfen, seinen einstigen „goldenen Boden“ zurückzuerobern, den viele Betriebe in den letzten Jahren verloren haben. Es umfasst eine Reihe von Maßnahmen, die darauf abzielen, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, die Ausbildung zu fördern und die Betriebe in der Krise zu unterstützen. Die Partner betonten die Bedeutung des Handwerks für die Wirtschaft des Landes und die Notwendigkeit, jetzt zu handeln.
Breite Unterstützung aus Politik und Verbänden
Die Initiative stößt auf breite Zustimmung. Vertreter der Handwerkskammern und des DGB lobten das Engagement der Landesregierung und die Zusammenarbeit. Sie sehen in dem Programm einen wichtigen Schritt, um die negativen Folgen der Wirtschaftskrise abzufedern und langfristig die Attraktivität des Handwerks zu steigern. Auch die Betriebe selbst hoffen auf konkrete Verbesserungen, etwa bei Bürokratieabbau, Fachkräftesicherung und Digitalisierung.
Das Programm ist auf mehrere Jahre angelegt und soll regelmäßig evaluiert werden. Die Beteiligten sind zuversichtlich, dass die gemeinsamen Anstrengungen Früchte tragen werden und das Brandenburger Handwerk gestärkt aus der Krise hervorgeht.



