US-Präsident Donald Trump hat am Freitag auf dem Militärflughafen Joint Base Andrews nahe Washington die neue Air Force One präsentiert. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine Boeing 747-8, die Trump im vergangenen Jahr als Geschenk der katarischen Regierung angenommen hatte. Der Luxus-Jumbojet im Wert von rund 400 Millionen Dollar erntete damals viel Kritik, doch der Präsident ließ sich davon nicht beeindrucken.
Ein fliegendes Weißes Haus
Trump bezeichnete die neue Air Force One als ein „fliegendes Weißes Haus mit einem Luxusniveau, das noch niemand zuvor gesehen hat“. Die Maschine sei von den Technikern der Air-Force-One-Flotte in ein wahres Luxusflugzeug verwandelt worden. Der Präsident schwärmte von der Kommunikationsausstattung und den Flugleistungen: Der Jet werde schneller und weiter fliegen können als jedes bisherige Modell der Air Force One.
Testflüge und letzte Prüfung
Wie die US-Luftwaffe mitteilte, wird die neue Air Force One zunächst mehrere Testflüge absolvieren und ihre „letzte Prüfung“ bestehen müssen, bevor sie für den Transport des Präsidenten eingesetzt werden kann. „Die Sicherheit des Oberbefehlshabers hat für uns höchste Priorität“, zitierte „CNN“ den US-Luftwaffenminister Troy Meink.
Überflug am Unabhängigkeitstag
Trump kündigte an, dass die neue Air Force One am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag der USA, einen spektakulären Überflug anführen werde. „Wir werden eine Menge Flugzeuge haben, die über das Kapitol und das Weiße Haus fliegen. Dieses Flugzeug wird die Formation anführen“, sagte der Präsident und versprach „jede Menge Flugmanöver“. Zudem gab Trump bekannt, dass sein Rückflug vom G7-Gipfel in Frankreich die letzte geplante Reise mit der bisherigen Air Force One, der VC-25A, gewesen sei. Die beiden bisherigen Präsidentenflugzeuge sollen künftig als Museumsstücke dienen.



