Toter und Verletzte bei mutmaßlichem Terrorangriff in Israel
Toter und Verletzte bei Terrorangriff in Israel

Bei einem mutmaßlichen Terrorangriff in Israel ist nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes eine Person getötet worden. Fünf weitere Menschen seien bei dem Angriff mit einer Schusswaffe nahe dem besetzten Westjordanland verletzt worden, zwei davon schwer. Die israelische Polizei teilte mit, ein mutmaßlicher Schütze sei „neutralisiert“ worden, ohne weitere Details zu nennen. Der Angreifer wurde zunächst nicht identifiziert. „Zahlreiche Polizeikräfte sind weiterhin vor Ort, und die Durchsuchungen dauern an“, hieß es.

Details des Angriffs

Der israelische Rettungsdienst gab bekannt, dass es sich bei dem getöteten Opfer um einen 35-jährigen Mann handele, der an Schussverletzungen gestorben sei. Die Schüsse fielen an drei verschiedenen Orten im Zentrum Israels, nahe der palästinensischen Stadt Qalqilya im Westjordanland. Die militante palästinensische Organisation Hamas lobte den Angriff, übernahm jedoch nicht die Verantwortung. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte, er habe eine Sicherheitslagebesprechung abgehalten und verfolge die weiteren Entwicklungen aufmerksam.

Internationale Kritik an Israels Vorgehen

Das israelische Vorgehen im Westjordanland und im Gazastreifen sorgt unterdessen weiterhin für Kritik. Der frühere Vizekanzler Robert Habeck äußerte sich in einem Podcast der Wochenzeitung „Die Zeit“ deutlich. Er betonte, dass Israel zwar bedroht sei, dies jedoch nicht rechtfertige, dass Siedlerinnen und Siedler im Westjordanland mit „brutaler Gewalt“ versuchten, Palästinenserinnen und Palästinenser aus dem Land zu drängen. „Das ist im Grunde Terrorismus, den die Siedler da vornehmen“, so der Grünenpolitiker. Habeck kritisierte erneut den Angriff der Hamas im Jahr 2023, machte aber auch klar, dass das Vorgehen der israelischen Streitkräfte seitdem die Sicherheit Israels nicht gestärkt habe. Vielmehr sei auf palästinensischer Seite dadurch viel Zorn entstanden.

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Weitere Entwicklungen

Die Situation in der Region bleibt angespannt. Bereits zuvor hatten Berichte über Schüsse auf ein Auto, bei denen israelische Soldaten ein Baby im Westjordanland getötet haben sollen, für Empörung gesorgt. Die Bevölkerung in Gaza sieht sich ohne Ausweg, und der Krieg rückt wieder näher. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Lage mit Sorge.

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