Höllennacht in Kiew: Russischer Raketenangriff erschüttert die Hauptstadt
In der Nacht zum 3. Juni 2026 erlebte Kiew einen der schwersten Angriffe seit Kriegsbeginn. Russische Streitkräfte feuerten Dutzende Raketen und Drohnen auf die ukrainische Hauptstadt ab. Dabei kamen mehrere Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Besonders tragisch: Ein Spielplatz wurde getroffen, auf dem sich zum Zeitpunkt des Angriffs Kinder befanden. Axel-Springer-Reporter Ibrahim Naber, der sich vor Ort aufhielt, beschreibt die Situation als blanken Terror. „Putin ist verbittert, es geht ihm nicht mehr um militärische Erfolge, sondern nur noch um Zerstörung und Einschüchterung“, so Naber im Gespräch mit Thomas Kausch.
Militärisch sinnloser Terror
Die Angriffe auf Kiew und andere Großstädte wie Charkiw und Odessa haben aus militärischer Sicht kaum einen strategischen Wert. Es handelt sich vielmehr um eine Taktik der Zermürbung. Die russische Führung setze bewusst auf Terror gegen die Zivilbevölkerung, um den Widerstandswillen der Ukrainer zu brechen, analysiert Naber. Die Explosionen waren in zehn Regionen des Landes zu hören. Die ukrainische Luftabwehr konnte zwar einige Raketen abfangen, doch die schiere Menge überforderte die Systeme.
Internationale Reaktionen und Friedensbemühungen
Der Angriff erfolgte nur einen Tag nach dem Ukraine-Gipfel in Abu Dhabi, bei dem erneut über Friedensmöglichkeiten diskutiert wurde. Zwei Hauptgründe verhindern bislang einen Waffenstillstand: die unterschiedlichen Positionen zu territorialen Fragen und die fehlende Bereitschaft Russlands, seine Angriffe einzustellen. Parallel dazu führte Belarus eine Atomwaffenübung durch, bei der der Einsatz jederzeit möglich sei, wie das Verteidigungsministerium in Minsk mitteilte. Dies verschärft die Sicherheitslage in der Region zusätzlich.
Deutsche Technologie im Ukraine-Krieg
Unterdessen berichten ukrainische Quellen von einer neuen Geheimwaffe, die aus deutschen Bauteilen gefertigt wurde. Dabei handelt es sich um eine hochmoderne Drohne, die präzise Angriffe auf russische Stellungen ermöglicht. In den letzten Tagen zerstörten ukrainische Einheiten zehn russische Stellungen und einen Hangar, der als Basis diente. Die Gegenoffensive der Ukraine läuft weiter, doch Moskau kontert mit verstärktem Raketenbeschuss.
BILD-Lagezentrum: Eskalation droht
Im BILD-Lagezentrum warnen Experten vor einer weiteren Eskalation. Die russischen Streitkräfte konzentrieren ihre Angriffe zunehmend auf zivile Infrastruktur. Ein Angriff auf ein Kinderkrankenhaus in Kiew sorgte für internationale Empörung. „Die Kinder träumten von einer Zukunft, und jetzt liegt das Krankenhaus in Trümmern“, so ein Arzt vor Ort. Die Weltgemeinschaft verurteilt die Angriffe scharf, doch konkrete Maßnahmen bleiben bislang aus. Die Ukraine fordert mehr Luftabwehrsysteme und internationale Unterstützung, um die Zivilbevölkerung zu schützen.



