Nach der Niederlage russischer Söldner gegen Islamisten in Mali wachsen die Zweifel afrikanischer Herrscher an Moskau als Partner. Der malische Staatspräsident Assimi Goïta, der 2020 durch einen Putsch an die Macht kam, gilt als einer der engsten Putin-Verbündeten in Afrika. Doch die jüngsten Ereignisse werfen Fragen auf: Wie geschwächt sind Putins Truppen in Afrika?
Die Niederlage in Mali
Vor wenigen Wochen überrannten Dschihadisten Stützpunkte russischer Söldner im Krisenstaat Mali. Diese Niederlage hat nicht nur militärische, sondern auch politische Folgen. Afrikas Herrscher, die auf Russland als Sicherheitspartner setzten, werden zunehmend skeptisch. Die einst als unbesiegbar geltenden Söldner aus Russland zeigen Schwächen.
Zweifel an Moskau
Die Niederlage in Mali nährt Zweifel an der Zuverlässigkeit Moskaus. Viele afrikanische Regierungen hatten auf Russland gesetzt, um innere Konflikte zu bewältigen und ihre Macht zu sichern. Doch nun fragen sie sich, ob Putin der richtige Partner ist. Die militärische Präsenz Russlands in Afrika, die in den letzten Jahren stark ausgebaut wurde, steht auf dem Prüfstand.
Putins Truppen in Afrika
Putins Truppen in Afrika, darunter die berüchtigten Wagner-Söldner, waren lange Zeit ein Symbol russischer Machtprojektion. Doch die Niederlage in Mali zeigt, dass auch sie verwundbar sind. Die Islamisten in Mali haben bewiesen, dass sie den russischen Kräften Paroli bieten können. Dies könnte langfristig die russische Position auf dem Kontinent schwächen.
Auswirkungen auf die Region
Die Niederlage könnte auch andere afrikanische Länder beeinflussen, die mit Russland kooperieren. Staaten wie die Zentralafrikanische Republik, der Sudan oder Libyen beobachten die Entwicklung genau. Sollte Russland als verlässlicher Partner ausfallen, könnten sie sich nach Alternativen umsehen, etwa nach China oder westlichen Ländern.
Die Ereignisse in Mali sind ein Weckruf für alle, die auf russische Militärhilfe setzen. Putin muss nun beweisen, dass seine Truppen in Afrika noch immer eine schlagkräftige Streitmacht sind. Andernfalls droht ein Bedeutungsverlust Russlands auf dem Kontinent.



