Der Kulturzug zwischen Polen und Berlin erlebt in diesem Jahr ein Comeback. Mit einer neuen Strecke und einem überarbeiteten Konzept soll der Zug noch 2026 wieder auf die Schiene gebracht werden. Das berichtet der rbb.
Neue Strecke: Berlin–Warschau
Der Zug, der in der Vergangenheit mit Workshops, Konzerten, Lesungen und Theatervorstellungen aufwartete, wird künftig zwischen Berlin und Warschau verkehren. Geplant sind Halte unter anderem in Frankfurt (Oder) und Posen (Poznań). Die Wiederaufnahme des Betriebs ist für den Herbst 2026 vorgesehen.
Neues Konzept für mehr Attraktivität
Das neue Konzept sieht ein zweisprachiges Kultur- und Veranstaltungsprogramm vor. Ziel ist es, die kulturelle Verbindung zwischen Deutschland und Polen zu stärken und gleichzeitig die Auslastung zu erhöhen. Ende Dezember 2025 war der Zug wegen zu geringer Nachfrage vorerst eingestellt worden.
Finanzierung auf beiden Seiten
Ein Grund für das vorläufige Aus war der Kostenfaktor. Da der Kulturzug nur an Wochenenden fuhr, verursachte er höhere Wartungs- und Instandhaltungskosten pro Kilometer als herkömmliche Züge. Diesmal soll die Finanzierung von beiden Seiten getragen werden, um eine langfristige Perspektive zu sichern.
Der Kulturzug war ein beliebtes Angebot für Kulturreisende und Pendler. Mit dem neuen Konzept und der neuen Strecke hoffen die Betreiber, mehr Fahrgäste zu gewinnen und den Zug dauerhaft zu etablieren.



