Iran-Krieg: Teheran lehnt Gespräche mit USA in kommenden Tagen ab
Iran plant keine Gespräche mit USA in kommenden Tagen

Der Iran hat nach Angaben des Außenministeriums in Teheran für die kommenden Tage keine Gespräche mit den USA geplant. Ein Ministeriumssprecher erklärte, dass zwar in dieser Woche eine iranische Delegation nach Katar reise, dies jedoch nichts mit dem Besuch von US-Vertretern zu tun habe. Priorität habe für die Regierung in Teheran die Umsetzung einer Absichtserklärung, die Voraussetzung für Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen sei.

Oman und Iran beraten über Servicegebühren in der Straße von Hormus

Oman und der Iran prüfen nach Angaben des omanischen Außenministers Badr al-Busaidi die Erhebung von Gebühren für Dienstleistungen in der Straße von Hormus. Dabei gehe es nicht um Durchfahrtsgebühren für Schiffe, sagte al-Busaidi dem Sender Radio Monte Carlo bei einem Besuch in Frankreich am Montag. Mögliche Dienstleistungen könnten Sicherheitsmaßnahmen auf See, Umweltschutz, Navigationshilfe und Vorkehrungen für Zwischenfälle wie Brände umfassen. Es gebe erfolgreiche Beispiele für ähnliche Dienstleistungen im Einklang mit dem Seerecht. Durchfahrtsgebühren lehne sein Land ab, erklärte der Minister: „Das ist international verboten, und wir halten uns an diese Regeln.“

Gespräche zur Umsetzung des libanesisch-israelischen Abkommens

Der Kommandeur des US-Regionalkommandos Centcom, Brad Cooper, hat den libanesischen Präsidenten Joseph Aoun in Beirut getroffen. Dabei ging es um die Umsetzung des am Freitag in Washington vereinbarten Rahmenabkommens mit Israel. Cooper traf außerdem den Oberbefehlshaber der libanesischen Streitkräfte, Rodolphe Haikal. Die libanesische und die israelische Regierung hatten sich nach jahrzehntelangem Kriegszustand auf einen Weg zu Frieden und Sicherheit geeinigt. Die Hisbollah lehnt die Vereinbarung jedoch ab. Die vom Iran unterstützte Miliz war nicht an den Verhandlungen beteiligt und weist die vorgesehene Entwaffnung strikt zurück.

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Trump kündigt Treffen mit Iran in Doha an

US-Präsident Donald Trump erklärte auf seiner Plattform Truth Social, dass sich Vertreter der USA und des Irans am Dienstag in Katars Hauptstadt Doha treffen werden. „Der Iran hat um ein Treffen gebeten“, schrieb er. Weitere Angaben machte Trump nicht. Zuvor hatte der Iran Berichte über einen möglichen Verhandlungstermin zurückgewiesen. Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte der iranischen Nachrichtenagentur Isna: „Eine Gesprächsrunde wird stattfinden, sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde. Das Abhalten von technischen Sitzungen der Arbeitsgruppen ist für diese Woche nicht geplant.“ Konsultationen über Vermittler würden fortgesetzt. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bestätigte, dass US-Sondergesandter Steve Witkoff und Jared Kushner am Dienstag an einem Treffen in Doha teilnehmen.

Palästinenser melden Tote bei israelischem Angriff im Gazastreifen

Bei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind nach Angaben des Al-Aksa-Märtyrer-Krankenhauses mindestens drei Palästinenser getötet worden: zwei Männer und ein achtjähriges Kind. Ein dritter Mann wurde verletzt. Der Angriff traf in Deir al-Balah ein Zelt, in dem Vertriebene untergebracht waren. Das israelische Militär erklärte, Ziel sei ein Mitglied der Extremistengruppe Islamischer Dschihad gewesen, das am Terror-Überfall am 7. Oktober 2023 beteiligt war.

Iran dementiert Treffen technischer Arbeitsgruppen

Der Iran hat Berichte über ein baldiges Treffen von Arbeitsgruppen zur Umsetzung der Absichtserklärung mit den USA zurückgewiesen. Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi sagte der Nachrichtenagentur Tasnim, dass in dieser Woche keine Treffen dieser Art geplant seien. Zuvor hatte Reuters unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Person gemeldet, dass die technischen Teams beider Länder in den kommenden Tagen in Doha zusammenkommen sollten. Gharibabadi erklärte, dass die Konsultationen zwischen dem Iran und Katar über die US-Verpflichtungen wie geplant fortgesetzt würden.

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Vermittler richten Kommunikationskanäle zwischen USA und Iran ein

Vermittler haben Insidern zufolge Kommunikationskanäle eingerichtet, um mögliche Zwischenfälle zu verhindern. Vertreter beider Länder wollten in den kommenden Tagen in Doha die Beratungen über die Umsetzung einer Rahmenvereinbarung fortsetzen, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person Reuters. Das US-Nachrichtenportal Axios hatte unter Berufung auf einen ranghohen US-Regierungsvertreter berichtet, dass die Gespräche am Dienstag in Katar wieder aufgenommen werden sollen. Neben Katar vermittelt auch Pakistan in dem Konflikt.

Sechs Milliarden Dollar eingefrorener iranischer Gelder freigegeben

Nach einer Einigung mit den USA zur Aufhebung von Sanktionen im Öl- und Petrochemiesektor werden nach Angaben aus Teheran sechs Milliarden von insgesamt zwölf Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Geldern aus Katar freigegeben. Dies erklärte Präsident Massud Peseschkian staatlichen Medien zufolge.

Iran und Oman beraten über Zukunft der Straße von Hormus

Der Iran und der Oman haben erstmals in einem gemeinsamen Ausschuss über die Straße von Hormus beraten. Das Treffen fand in Maskat statt, wie Vizeaußenminister Gharibabadi auf X mitteilte. Vertreter beider Staaten tauschten sich über Souveränitätsrechte der Golf-Anrainer und die künftige Verwaltung der Meerenge aus.

Israels Cyberabwehr verzeichnet massive Zunahme iranischer Attacken

Israels Sicherheitsbehörden haben eine drastische Zunahme iranischer Cyberangriffe verzeichnet. Generaldirektor Yossi Karadi sagte der „Welt“: „Während der Operation 'Rising Lion' im Juni 2025 gingen bei den 119 Einsatzzentren etwa 1600 Meldungen über Cybervorfälle ein. Während der Operation 'Roaring Lion' im Juni 2026 stieg diese Zahl auf rund 4800 Meldungen.“ Anders als im kinetischen Bereich gebe es im Cyberraum keinen Waffenstillstand.

USA rechnen trotz Angriffen mit Iran-Gesprächen

Trotz mehrerer Angriffe während der Waffenruhe gehen die USA von weiteren Gesprächen mit dem Iran in den kommenden Tagen aus. Ein hochrangiger US-Regierungsbeamter teilte der dpa mit: „Es wurde nichts abgesagt.“ Technische Gespräche zur Umsetzung des Rahmenabkommens lägen im Plan.

USA und Iran einigen sich auf Ende gegenseitiger Angriffe

Die USA und der Iran haben sich einem Medienbericht zufolge auf ein Ende ihrer gegenseitigen Angriffe geeinigt. Beide Seiten planen für Dienstag ein Treffen in Doha, um den Streit um die Straße von Hormus beizulegen, berichtete Axios unter Berufung auf einen hochrangigen US-Regierungsvertreter.

Israel zerstört Hisbollah-Tunnel im Südlibanon

Die israelische Armee hat im Südlibanon einen mehr als 200 Meter langen und über 25 Meter tiefen Tunnel der Hisbollah zerstört, in dem Hunderte Waffen gelagert waren. Der Tunnel war rund zehn Kilometer von der israelischen Grenze entfernt.

Iran blieb wegen Angriffen technischen Gesprächen fern

Der Iran hat nach eigenen Angaben wegen der jüngsten Angriffe und unerfüllter Bedingungen der Absichtserklärung nicht an den geplanten technischen Gesprächen teilgenommen. Mitarbeiter Mehdi Fazaeili sagte im staatlichen Fernsehen: „Einer der Gründe ist etwa zu prüfen, ob wir Zugang zu den freigegebenen Geldern haben. Wenn wir darauf nicht zugreifen können, ist diese Bedingung nicht erfüllt.“

Iranischer Parlamentspräsident fordert Treffen zur Lage im Libanon

Mohammed Bagher Ghalibaf forderte ein rasches Treffen der „Konfliktkontroll-Einheit“ aus Iran, USA und Libanon. Im Libanon war der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah am 2. März wieder aufgeflammt.

Mehr Schiffsverkehr in Straße von Hormus trotz Spannungen

Trotz der angespannten Sicherheitslage hat der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus zugenommen. In den vergangenen 72 Stunden sei vor den Küsten des Iran und Omans mehr Verkehr registriert worden, teilte das JMIC mit.

Irans Klerus drängt auf Abbruch der Gespräche mit den USA

Der einflussreiche iranische Klerus fordert nach den jüngsten amerikanischen Angriffen einen Abbruch der Verhandlungen. In einer Erklärung der theologischen Zentren in Ghom wurden Präsident und Verhandlungsteam aufgefordert, bei erneutem Vertragsbruch die Gespräche unverzüglich zu beenden.

Katarischer Staatsbürger stirbt bei Militäroperationen

Ein katarischer Staatsbürger starb nach Angaben des Innenministeriums an Splitterverletzungen infolge von Militäroperationen in der Region. Ein Boot mit dem Mann und einer weiteren Person war vermisst worden.

Iranischer Außenminister fordert israelischen Abzug aus Libanon

Abbas Araghtschi forderte während eines Staatsbesuchs im Irak Israel erneut zum Ende der Angriffe und zum Rückzug aus dem Libanon auf. Das US-iranische Rahmenabkommen sieht ein Ende des Krieges „an allen Fronten“ vor.

Israel greift Ziele im Südlibanon an

Israel hat laut libanesischer Nachrichtenagentur NNA Ziele im Süden des Libanons angegriffen, darunter das Dorf Taybe und den Raum Nabatije. Hisbollah-Kämpfer hatten zuvor einen israelischen Soldaten getötet.

Iran beansprucht alleinige Kontrolle über Straße von Hormus

Außenminister Araghtschi erklärte in Bagdad: „Die Straße von Hormus wird innerhalb der kommenden 30 Tage wieder vollständig unter die Verwaltung des Iran gestellt.“ Jegliche Einmischung würde die Lage weiter verkomplizieren.

Iran greift Bahrain an

Der Iran griff mit Drohnen und Raketen Ziele in Bahrain an. Das Außenministerium in Manama sprach von einer „gefährlichen Eskalation“. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, Infrastruktur des US-Militärs in Bahrain und Kuwait zerstört zu haben.

Israel tötet Hisbollah-Kämpfer im Südlibanon

Das israelische Militär tötete Hisbollah-Kämpfer im Süden des Libanon und zerstörte eine Raketenabschussrampe.

Trump bestätigt US-Angriffe und droht Iran mit Vernichtung

US-Präsident Trump bestätigte Angriffe auf Raketen- und Drohnenlager sowie Radarstellungen im Iran. Er drohte: „Wenn das passiert, wird die Islamische Republik Iran nicht mehr existieren.“

US-Angriffe auf Iran abgeschlossen

Laut Fox News sind die US-Angriffe auf den Iran „abgeschlossen“. Das US-Militär hatte zuvor als Reaktion auf einen iranischen Angriff auf ein Handelsschiff Ziele im Iran angegriffen.