Iran-Einigung vielleicht am Wochenende und wahrscheinlich in Europa
US-Präsident Donald Trump hat erneut eine baldige Einigung mit dem Iran in Aussicht gestellt. Ein Abschluss sei in den kommenden Tagen möglich, erklärte Trump. Möglicherweise geschehe dies über das Wochenende und wahrscheinlich in Europa. Er werde mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sprechen. Vizepräsident JD Vance werde bei der Unterzeichnung zugegen sein. Die Straße von Hormus werde geöffnet werden, sobald die USA unterschrieben hätten.
Iranische Agentur: Zustimmung möglich unter Bedingungen
Die iranische Agentur Fars berichtet, die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass der Iran einem Text zur Verständigung mit den USA zustimme – vorausgesetzt, die USA hätten den vom Iran vorgeschlagenen Text akzeptiert. Eine endgültige Antwort habe der Iran jedoch noch nicht gegeben.
Iran dementiert Fortschritte bei US-Verhandlungen
Die politische Führung des Irans hat einem Medienbericht zufolge Fortschritte bei den Verhandlungen mit den USA dementiert. Bislang sei kein Text über ein Rahmenabkommen finalisiert worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf eine mit dem Verhandlungsteam verbundene Quelle. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor seine für diesen Abend angekündigten Angriffe auf den Iran abgesagt. Der Republikaner begründete das auf der Plattform Truth Social mit Gesprächen, die die höchste Ebene der iranischen Führung erreicht hätten. Nach Trumps Darstellung sind Verhandlungen über eine Befriedung des Konflikts einem Durchbruch nahe.
Trump sagt Angriffe ab – Verhandlungen vorangekommen
US-Präsident Donald Trump erklärte, er habe die für heute Nacht angekündigten Angriffe auf den Iran wieder abgesagt. Grund sei, dass die Diskussionen mit dem Iran über ein Abkommen vorangekommen seien, schrieb er auf Truth Social.
EU-Außenbeauftragte fordert diplomatische Lösung
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas fordert angesichts der jüngsten Eskalation eine diplomatische Lösung. Sie habe mit dem iranischen Außenminister Abbas Aragtschi gesprochen. Die wiederaufgenommenen Angriffe auf die Golfstaaten und ihre kritische Infrastruktur seien inakzeptabel. Der diplomatische Weg bleibe der beste Ausweg aus diesem Krieg.
US-Militär greift erneut Tanker an
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der versucht haben soll, iranisches Öl zu transportieren. Beschossen worden sei der Maschinenraum des Schiffes „Jalveer“, das unter der Flagge Guineas-Bissau fahre. Die Besatzung habe wiederholt Anweisungen der US-Streitkräfte missachtet. Es ist bereits das dritte Mal binnen weniger Tage.
Iran: Musk-Firmen sind nun mögliche Ziele
Der Iran hat einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Fars zufolge die Besitztümer von Elon Musk auf die Liste offizieller Ziele bei Angriffen auf die USA genommen. Musks Starlink-Satellitennetzwerk und die Plattform X seien Werkzeuge der USA und Israels im Krieg gegen den Iran. Starlink-Bodenstationen in Israel, Katar, Jordanien, den VAE und im Oman seien nun Ziele iranischer Angriffe.
Trump: Verhandlungen mit dem Iran laufen
Die USA führen nach Angaben von Präsident Donald Trump Gespräche mit dem Iran. „Sie verhandeln mit uns über ein Abkommen, aber sie sind stolz“, sagte Trump in einem Interview des US-Senders Fox News. Seine persönliche Präferenz sei es weiterhin, die Öl-Insel Charg einzunehmen. Er sei sich jedoch nicht sicher, ob in den USA die Bereitschaft dazu vorhanden sei.
Trump droht mit neuen schweren Angriffen
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit neuen Angriffen. Die USA würden den Iran in der kommenden Nacht sehr hart treffen, kündigte Trump an. In nicht allzu ferner Zukunft würden die USA zudem die iranische Insel Charg sowie weitere Teile der Ölinfrastruktur einnehmen und die vollständige Kontrolle über die iranischen Öl- und Gasmärkte übernehmen.
Israel verweigert französischer Journalistin Einreise
Israel hat einer französischen Journalistin die Einreise verweigert. Israels Diaspora-Minister Amichai Chikli schrieb zur Begründung, die Reporterin habe Unterstützung für die Hamas ausgedrückt und gesagt, der Terrorüberfall vom 7. Oktober 2023 müsse „im Kontext“ gesehen werden. Der Auslandspresseverband in Israel nannte die Vorwürfe „unerhört“ und forderte die sofortige Rücknahme der Entscheidung.
Kreml ruft USA und Iran zur Zurückhaltung auf
Der Kreml ruft die USA und den Iran zur Zurückhaltung und zur Fortsetzung der Verhandlungen zur Beendigung ihres Krieges auf. Angesichts gegenseitiger Angriffe und Drohungen droht der Konflikt erneut voll zu entflammen. Ein Anfang April vereinbarter brüchiger Waffenstillstand hatte die Kämpfe vorübergehend unterbrochen.
Iran: US-Angriffe machen Waffenruhe bedeutungslos
Die Waffenruhe mit den USA ist nach Einschätzung des Irans durch neue US-Angriffe ausgehöhlt worden. Die Attacken hätten die Vereinbarung praktisch bedeutungslos gemacht, hieß es in einer Erklärung des iranischen Außenministeriums. Auf eine formelle Aufkündigung der seit April geltenden Waffenruhe verzichtete das Ministerium jedoch.
Bemühungen um Abkommen intensiviert
Die Bemühungen um ein vorläufiges Abkommen zwischen den USA und dem Iran intensivieren sich iranischen Insidern zufolge trotz der gegenseitigen Angriffe. Wie drei iranische Insider der Nachrichtenagentur Reuters erklären, beraten beide Staaten auch über einen Mechanismus zur Freigabe eingefrorener iranischer Gelder.
UN-Seeschifffahrts-Organisation verurteilt US-Angriff auf Tanker
Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation der Vereinten Nationen hat einen US-Angriff auf einen unter der Flagge Palaus fahrenden Tanker verurteilt. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs habe es in der Region 43 Angriffe auf die internationale Schifffahrt gegeben, beklagte die UN-Organisation.
Saudi-Arabien beendet Importverbot aus dem Libanon
Nach fünf Jahren hat Saudi-Arabien ein Verbot für Importe aus dem Libanon aufgehoben. Riad begründete den Schritt mit ermutigenden Maßnahmen der libanesischen Regierung zur Stärkung staatlicher Institutionen. Das Importverbot kappte einen der wichtigsten Exportmärkte des Libanons. Nun gehe es darum, die praktischen Voraussetzungen für die Wiederaufnahme der Exporte zu schaffen.
Indien bestellt US-Gesandten nach Angriff auf Schiff mit indischer Besatzung ein
Nachdem US-Streitkräfte zum zweiten Mal in dieser Woche ein Schiff mit indischer Besatzung angegriffen hatten, bestellte Indien einen ranghohen US-Diplomaten ein. Das Zentralkommando der USA erklärte, es habe den unter palauischer Flagge fahrenden Tanker „außer Gefecht gesetzt“. Das Schiff Settebello hatte 24 indische Besatzungsmitglieder an Bord, von denen 21 gerettet werden konnten. Bei dem Einsatz sind drei indische Seeleute ums Leben gekommen.
Kuwait nimmt Flugverkehr wieder auf
Kuwait hat nach Angaben der Luftfahrtbehörde den Flugverkehr wieder aufgenommen und ist zum Normalbetrieb zurückgekehrt. Wegen iranischer Angriffe war zuvor der Luftraum gesperrt und der Flugverkehr ausgesetzt worden.
Revolutionsgarden greifen US-Stützpunkt in Jordanien an
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben einen US-Luftwaffenstützpunkt in Jordanien mit zwölf ballistischen Raketen angegriffen. Ziele auf dem Stützpunkt Al-Asrak seien US-Flugzeuge, wichtige militärische Einrichtungen sowie das Kontrollzentrum gewesen.
Kuwait schließt Luftraum wegen iranischer Angriffe
Wegen iranischer Angriffe schließt Kuwait vorübergehend seinen Luftraum. Flüge werden umgeleitet. Die Armee des Landes wehrt nach eigenen Angaben feindliche Angriffe aus der Luft ab. In Bahrain heulen erneut Warnsirenen.
US-Militär beendet neue Angriffswelle gegen Iran
Das US-Militär hat eigenen Angaben zufolge seine jüngste Runde von Luftangriffen gegen den Iran abgeschlossen. Die Streitkräfte haben „iranische militärische Überwachungsfähigkeiten, Kommunikationssysteme und Luftverteidigungsanlagen im gesamten Iran“ ins Visier genommen. Zu den Schäden machte das Kommando keine Angaben. Der Iran hat mit Vergeltung gedroht.
Berichte über Angriffe bei Teheran
Nahe der iranischen Hauptstadt Teheran haben sich mitten in der Nacht mehrere Explosionen ereignet. Der staatliche iranische Rundfunk meldete Explosionen in der Pendlermetropole Karadsch. Weiter westlich seien Kampfdrohnen gesichtet worden. In den sozialen Medien gab es mehrere Berichte über eine Angriffswelle nahe der Hauptstadt.
Iran meldet Angriffe auf US-Stützpunkte in Golfstaaten
Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die US-Angriffe Ziele in Bahrain und Kuwait attackiert. In Bahrain sei das regionale Hauptquartier der US-Marine mit Kamikazedrohnen attackiert worden. Die Revolutionsgarden attackierten unter anderem zwei US-Luftwaffenstützpunkte in Kuwait und einen in Bahrain. Insgesamt seien 18 Ziele angegriffen worden.
Iran weist Kontakt zu Trump zurück
Der Iran weist Aussagen von US-Präsident Donald Trump über direkte Kontakte zwischen beiden Seiten zurück. Trumps falsche Behauptung sei lediglich ein Vorwand, um einen Krieg gegen den Iran zu vermeiden. Jede amerikanische Aggression werde mit einer entschlossenen militärischen Antwort beantwortet.
US-Militär dementiert Komplettsperrung der Straße von Hormus
Das US-Militär hat die angebliche Komplettsperrung der Straße von Hormus für jeglichen Schiffsverkehr dementiert. „Handelsschiffe fahren weiterhin heute Nacht in die Straße von Hormus ein und wieder heraus“, teilte das Centcom mit. Zuvor hatte das iranische Militär die Straße von Hormus als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe nach eigenen Angaben komplett gesperrt.
Trump: US-Kampfjets über dem Iran – Bombardierung endet in Kürze
US-Kampfjets sind nach Angaben von US-Präsident Donald Trump über dem Iran im Einsatz. Er habe bereits direkt mit iranischen Vertretern gesprochen, sagte Trump dem Sender Fox News. Diese hätten ihn gebeten, die Bombardierung einzustellen. Die Bombardierung werde in Kürze enden. Israel sei an den aktuellen Angriffen nicht beteiligt.



