Hegseth nennt Migration in Europa eine „Invasion“
Hegseth: Migration in Europa ist eine „Invasion“

Hegseth sorgt mit Äußerungen zur Migration für Aufsehen

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat beim Gedenken an die Landung der Alliierten in der Normandie einen scharfen Vergleich zur heutigen Migration in Europa gezogen. „Leider werden heute andere europäische Strände von anderen gefährlichen Ideologien gestürmt. Strände in Spanien, in Griechenland, in Bulgarien“, sagte Hegseth am Samstag auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof im französischen Colleville-sur-Mer.

Frage nach Gegenmaßnahmen

Hegseth fragte: „Wann werden europäische Hauptstädte etwas gegen diese Invasion tun?“ Er „bete und glaube“, dass es nicht zu spät sei. „Die Männer, die hier kämpften und starben, gaben Europa die Freiheit zurück. Diese Freiheit muss durch die heutige Generation von Führern und Kämpfern erhalten werden“, so der Verteidigungsminister.

Religiöse Deutung des D-Day

Die Landung der Alliierten in der Normandie vor 82 Jahren stellte Hegseth in einen religiösen Deutungsrahmen. Die US-Armee habe damals „einen großen Kreuzzug angeführt, um die Kriegsmaschinerie der Nazis zu zerschlagen und den Kontinent zu befreien“, sagte er. Hegseth, Mitglied einer konservativen evangelikalen Kirche, trägt ein tätowiertes Jerusalem-Kreuz auf der Brust und den Kreuzfahrer-Schlachtruf „Deus vult“ – „Gott will es“ – auf dem Arm.

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Zweite Teilnahme an Gedenkfeier

Es ist das zweite Mal, dass Hegseth einer Gedenkfeier auf dem Normandy American Cemetery beiwohnte. Am 6. Juni 1944, dem sogenannten D-Day, waren an der französischen Küste des Ärmelkanals rund 160.000 Soldaten der alliierten Streitkräfte gelandet, davon 73.000 US-Amerikaner. Die Operation errichtete eine zweite Front gegen das Deutsche Reich und führte zur Beendigung der Herrschaft Adolf Hitlers.

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